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Steve Pavlina Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen Steve Pavlina - Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen

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Aufmerksamkeit

Das Leben bietet einen Überfluss an Angelegenheiten, denen man seine Aufmerksamkeit widmen kann. Ein entscheidender Teil bewussten Lebens ist es, sowohl zu entscheiden, welche Angelegenheiten Aufmerksamkeit verdienen und in welchem Umfang, als auch, was die Aufmerksamkeit nicht verdient.

Der Aufmerksamkeit würdig

Wie entscheidet man, was die eigene Aufmerksamkeit verdient und was nicht?

Dazu kann man hier einige Beispiele betrachten und auf einer Skala von 1-3 bewerten, wie viel Aufmerksamkeit jede Angelegenheit verdient (Liste siehe unten).

  • 1 = verdient keine Aufmerksamkeit
  • 2 = verdient etwas Aufmerksamkeit
  • 3 = verdient sehr viel Aufmerksamkeit

Hier ist die Liste. Sie ist in keiner bestimmten Reihenfolge und nicht vollständig. Es ist nur eine Liste, die zum Denken anregen soll.

“Kommt drauf an” ist eine absolut vernünftige Antwort, wenn man meint, dass die Bewertung von der Situation oder den Umständen abhängt. Wenn das die Antwort ist, sollte man überlegen, ob man mehr Klarheit erhält, wenn man überlegt, inwiefern die Situation die Antwort beeinflussen würde.

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Diese Liste kann man ausdrucken und an jeden Punkt eine Bewertung schreiben oder man kann die Bewertung einfach laut nennen, während man sie online liest.

Man kann auch ruhig eigene Punkte zufügen – alles, was man gern einbinden möchte, ist okay.

Man sollte sich die Zeit dafür wirklich nehmen. Man sollte nicht unbedingt auf den ersten Bewertungsimpuls für jeden Punkt hören – kurz innehalten und nachdenken. Warum weiß man, ob der Punkt die eigene Aufmerksamkeit verdient oder nicht? Was macht einen Punkt der Aufmerksamkeit würdig und einen anderen nicht? Man sollte sich zwingen, einen Grund für jede Bewertung zu finden. Es ist eine Übung, um herauszufinden, was einem am Wichtigsten ist und warum.

Wertvolle Aufmerksamkeit

Man sollte wissen, dass man seine Aufmerksamkeit auf alles, was man möchte, richten kann. Wenn man sich auf sein Einkommen konzentrieren möchte, kann man das tun. Wenn man der Umwelt Aufmerksamkeit schenken möchte, einem belletristischen Buch oder der Freundin, kann man das genauso tun.

Man sollte ebenso wissen, dass, wenn man nicht bewusst wählt, wem oder was man die Aufmerksamkeit widmen möchte, diese Entscheidung versäumt wird. Wenn man sich hier nicht bewusst entscheidet, wird es jemand anderes für einen tun. Das kann der Chef sein, ein Familienmitglied, ein Werbefachmann, eine kollektiver sozialer Einfluss oder irgendetwas oder irgendjemand anders, aber es wird keine durchdachte eigene Entscheidung sein.

Wenn man diese Entscheidung nicht selbst trifft, fällt man in unbewusstes Leben zurück und im Allgemeinen müssen dann die eigenen Ergebnisse darunter leiden. Solche unbewussten Resultate sind meist ziemlich dürftig, wenn man sie mit solchen vergleicht, die aus bewusstem Leben hervorgehen.

Und zuletzt sollte man wissen, dass Aufmerksamkeit eine sehr begrenzte Ressource ist. Man hat keine unbegrenzte Kapazität, aufmerksam zu sein. Man kann seine Aufmerksamkeit zur selben Zeit nur einem Punkt widmen – oder höchstens ein paar wenigen Punkten. Aufmerksamkeit sollte als wertvolle Ressource betrachtet werden, etwas das man vorsichtig und bedacht investiert. Man hat davon nicht viel zu vergeben, also sollte man sie nicht verschwenden.

Wo investiert man die eigene Aufmerksamkeit?

Nun, da man etwas darüber nachgedacht hat, welche Dinge der eigenen Aufmerksamkeit würdig sind, ist es eine gute Idee, eine Liste zu machen, was die eigene Aufmerksamkeit tatsächlich beansprucht.

Ich schlage vor, dass man einen vollen Tag oder sogar zwei nutzt, um herauszufinden, wo man die eigene Aufmerksamkeit investiert. Das ist ganz einfach. Man nehme ein leeres Blatt Papier und jedes Mal wenn die Aufmerksamkeit durch etwas Neues erregt wird, das noch nicht aufgeschrieben wurde, notiert man es.

Es ist erstmal egal, wieviel Zeit man jedem Punkt widmet. Man sollte einfach erstmal eine vollständige Liste machen, die die Vielfalt der Gedanken und Aktivitäten spiegelt, durch die die eigene Aufmerksamkeit während des Tages erregt wird.

Und am Ende des Tages mag die Liste so aussehen:

  • das Gefühl, ich sollte eher aus dem Bett kommen
  • Gewicht verlieren wollen
  • gesünder essen wollen
  • überlegen, was als Essen in Frage kommt
  • surfen im Internet
  • E-Mail
  • an Projekt A arbeiten
  • sich um Geld sorgen
  • über das Wochenende nachdenken
  • mit meinem Partner über etwas Triviales sprechen
  • sich gestresst fühlen
  • auf Arbeit fahren, dabei über Rechnungen nachdenken
  • an einem Meeting teilnehmen, meistens unkonzentriert
  • Dinge lesen, die mit Arbeit zu tun haben
  • Fernsehen

Wenn man nun meint, dies wäre eine ganz gute Darstellung der eigenen Angelegenheiten, denen man Aufmerksamkeit schenkt, sollte man jedem Punkt auf der Liste – ob er nun einige Stunden oder Tage dauert – eine Bewertung zukommen lassen, wie man es vorher schon gemacht hat. Von all den Punkten, durch die die Aufmerksamkeit erregt wurde – wieviele waren es tatsächlich wert?

Was fällt einem nun auf? Widmet man seine Aufmerksamkeit nun Dingen, die es wert sind? Oder verschwendet man die eigene Aufmerksamkeit eher mit Trivialitäten? Welche Dinge waren nicht auf der Liste, die da hätten sein sollen?

Aufmerksamkeitswürdiges bestimmen

Wie weiß man nun, ob etwas der eigenen Aufmerksamkeit würdig ist oder nicht? Wie kann man die Spreu vom Weizen trennen?
Hier sind einige Schlüsselkriterien, die man bedenken sollte:

Konsequenzen

Was sind die Konsequenzen, wenn man einem Punkt Aufmerksamkeit widmet vs. wenn man es nicht tut? Wenn es wenig Unterschied macht, ob man es tut oder nicht oder wenn die allgemeinen Konsequenzen unwichtig sind, ist es fair zu sagen, dass der Punkt der Aufmerksamkeit unwürdig ist. Man muss die Konsequenzen allerdings für sich selbst abschätzen. Man sollte sich da nicht blind Bewertungen anderer bezüglich einer bestimmten Angelegenheit verschreiben.

Zum Bespiel habe ich nie bei einer politischen Wahl meine Stimme abgegeben. Ich habe mich nie zum wählen gemeldet. Mancher sozialer Druck mag mich dazu bringen zu glauben, dass Wählen meine bürgerliche Pflicht ist und dass ich ein schlechter Mensch bin, wenn ich es nicht tue, aber für mich ist das alles Quatsch. Am Ende muss ich die Wichtigkeit dieser Angelegenheit für mich selbst bestimmen und mein eigene persönliche Meinung ist es, dass meine Stimme im Großen und Ganzen irrelevant und statistisch bedeutungslos ist. Es “richtig” oder ein “Privileg” zu nennen, erscheint mir mehr wie Marketing als die Wahrheit. Also wähle ich nicht – gar nicht. Wählen ist Zeitverschwendung.

Nicht zu wählen bedeutet aber nicht, dass mir das Weltgeschehen egal ist. Natürlich interessiere ich mich dafür. Es gibt aber andere Möglichkeiten, Veränderungen herbeizuführen, als die vergebene Mühe, einen Stimmzettel auszufüllen. Ob ich nun wähle oder nicht – die Konsequenzen sind so oder so unbedeutend. Als Aktivität ist das Wählen meiner Aufmerksamkeit nicht würdig.

Natürlich muss man nicht meiner Meinung sein. Wenn man meint, wählen ist für einen selbst ein guter Einsatz seiner Zeit, dann diese Praxis auf jeden Fall fortführen. Der Punkt ist, dass man nicht blind die soziale Programmierung akzeptieren sollte, wenn es darum geht zu bestimmen, was für einen wichtig und was nicht wichtig ist. Man muss das ganz für sich selbst festlegen.

Aufgaben, die der Aufmerksamkeit würdig sind, zeigen ein Muster einflussreicher Konsequenzen, wenn man sich auf sie konzentriert. Ihnen Aufmerksamkeit zu widmen macht einen sehr bedeutenden Unterschied. Wenn man seine Aufmerksamkeit aber unwürdigen Aufgaben verschreibt, werden die Ergebnisse entweder unbedeutend oder negativ sein.

Kontrolle

Neben den Konsequenzen sollte man auch das Maß der Kontrolle bedenken, die man über eine bestimmte Aufgabe hat. Wenn man etwas auf bedeutende Weise beeinflussen kann, indem man ihm Aufmerksamkeit schenkt, dann ist es dieser eher würdig als etwas, das man nicht großartig beeinflussen kann.

Ein Beispiel: durch das Schreiben bin ich in der Lage, viele Menschen hinsichtlich ihrer Ergebnisse zu beeinflussen, wenn es um Persönlichkeitsentwicklung geht. Dies ist ein Bereich, über den ich viel Kontrolle ausübe. Ich kann entscheiden, über welche Themen ich schreibe und wie ich den springenden Punkt ausdrücke. Da ich dies schon viele Jahre mache, kann ich sehen, dass meine Bemühungen einen positiven Einfluss haben. Ich kann Leute dazu bringen, bewusstere Entscheidungen zu fällen. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Artikel poste, dann erzeugt dieser viele kleine Wellen.

Auf der anderen Seite, scheine ich nicht viel Kontrolle über die Regionalpolitik in Las Vegas zu haben. Ich könnte diesem Gegenstand viel mehr Aufmerksamkeit widmen, aber ich bin momentan nicht in der Position, auf diesem Gebiet viel Einfluss zu haben. Es ist also kein guter Nutzen für meine Zeit, mich über Regionalpolitik zu informieren, relativ gesehen. Daher ignoriere ich die Lokalpolitik weitestgehend, so dass ich mich auf andere Gebiete konzentrieren kann wo ich mit weniger Aufwand einen größeren positiven Unterschied machen kann. Diese Wahl hilft mir dabei, effizienter sein.

Wenn man seine Aufmerksamkeit Dingen schenkt, die man nicht kontrollieren kann, dann verschwendet man im Wesentlichen seine Zeit. Es ist intelligenter sich auf Dinge zu konzentrieren, die man kontrollieren und beeinflussen kann. Dann wird sich der eigene Einfluss über die Zeit ausdehnen und die eigene Macht wird sich ausdehnen.

Alternativkosten

Die Würdigkeit der Aufmerksamkeit jeder einzelnen Angelegenheit ist relativ zu anderen Angelegenheiten, die man stattdessen hätte wählen können. Wird man Fernsehen oder ein Buch lesen? Wird man auf ein Date gehen oder an seiner Internet-Firma arbeiten? Wird man zeitig aufstehen und Sport treiben oder lange ausschlafen?

Wenn man seine Aufmerksamkeit einer Angelegenheit widmet, dann heißt das, dass man seine Aufmerksamkeit allen anderen möglichen Angelegenheiten entzieht. Das bringt versteckte Kosten mit sich für den potentiellen Wert, den Angelegenheiten wert gewesen wären, die man nicht weiterverfolgen wollte.

Wenn man seine Zeit während der letzten 5 Jahre anders genutzt hätte, könnte man eine zusätzliche Million auf der Bank haben. Ein anderer Weg hätte einen vielleicht dazu gebracht durch Dutzende verschiedener Länder zu reisen. Und ein weiterer Weg hätte einen vielleicht dazu gebracht, jetzt einen sehr fitten und geformten Körper im Spiegel zu sehen.

Ist man glücklich auf dem Weg, den man momentan verfolgt? Hat man das Gefühl, seine Aufmerksamkeit an Gedanken und Aktivitäten verschenkt zu haben, die für einen selbst es wirklich wert sind? Sind die Chancen, die man abgelehnt hat, von weniger Wert, als die, die man weiterverfolgt hat? Hat man die guten Chancen abgelehnt, um die besten zu verfolgen?

Oder ist man gerade enttäuscht von sich selbst?

Aufmerksamkeit = Investition

Man sollte seine Aufmerksamkeit als ein Investition betrachten. Für jede Zeiteinheit, die man investiert, bekommt man bestimmte Ergebnisse. Manche Investitionen bringen positive Ergebnisse. Andere bringen keine oder negative Ergebnisse.

Man sollte nicht erwarten, dass man aus dem Stehgreif gleich alles perfekt macht. Es handelt sich hier um einen Wachstumsprozess, der sich über viele Jahre ereignet. Um bewusster zu leben, sollte man aufhören, seine Aufmerksamkeit auf triviale Angelegenheiten zu lenken. Stattdessen sollte man sie lieber auf die Gebiete umleiten, auf denen man einen stärkeren und positiveren Einfluss ausüben kann.

Ich verbrachte beispielsweise die meiste Zeit meiner 20er damit, Videospiele zu entwerfen und veröffentlichen. Schließlich zog ich meine Aufmerksamkeit von diesem Gebiet ab und richtete sie stattdessen auf die Persönlichkeitsentwicklung. Meine Aufmerksamkeit so umzulenken, hat es mir erlaubt, einen stärkeren und positiveren Einfluss zu haben und so erlangte ich auch größere Belohnungen, da ich Wert für Andere erzeuge und fördere.

Diese Art Veränderungen vorzunehmen, kann eine wirklich große Herausforderung sein. Man sollte nicht erwarten, dass die Reise einfach wird. Viele Menschen bleiben abhängig von Trivialitäten bis sie schließlich sterben. Oft kommen sie an der sozialen Konditionierung nicht vorbei, die ihnen sagt, sich für Dinge zu interessieren, die nicht von Bedeutung sind. Man sollte nicht in diese Falle tappen.

Bewusste Aufmerksamkeit

Um bewusst zu leben, muss man derjenige sein, der klarstellt und entscheidet, was die meiste Bedeutung für einen trägt und dann muss man sich disziplinieren, seine Aufmerksamkeit auf diese Dinge zu richten, indem man seine Aufmerksamkeit von weniger wichtigen Angelegenheiten abzieht. Das Leben macht das nicht für Einen. Man sollte auch nicht erwarten, dass Andere Einem viel helfen werden. Und nie und nimmer sollte man jammern, dass man nicht weiß, was man machen soll. Es ist die eigene Aufgabe das herauszufinden – diese Aufgabe liegt direkt auf den eigenen Schultern. Sich zu beschweren, dass sie zu schwer ist, wird sie nur noch schwerer erscheinen lassen.

Es ist okay, Fehler zu machen, während man es versteht. Man muss vorher keinen großen Plan aushecken, man sollte also das Fehlen eines solchen nicht als Entschuldigung für Verzögerungen benutzen. Man sollte einfach in jedem Moment das Beste tun, was man kann und man kann seine Entscheidungen verbessern während man weiter geht. Man sollte sich einfach weiter zwingen, Aktivitäten bleiben zu lassen, die wenig Wert liefern und sie mit solchen ersetzen, die mehr Wert liefern. Man sollte das Fernsehen lassen und stattdessen Sachbücher lesen. Man sollte den klatsch-süchtigen Freund fallen lassen, der intellektuell rein gar nichts für Einen tut und ihn mit einem intelligenteren und einfallsreicheren ersetzen. Man sollte man Zigaretten aufhören und dieses Stück der Aufmerksamkeit – und des Budgets – darauf richten ein Fitnessprofi zu werden.

Wenn man immer noch auf die “Ich weiß nicht, was ich tun soll”-Ausrede besteht, dann sollte man sich auf den Boden werfen und Liegestütze machen, bis einem etwas einfällt, wie man seine Zeit sinnvoller nutzen kann, als mit Liegestützen. Ich vermute, dass das Hirn schnell einigen Ideen liefern wird.

Oft wird das eigene Verständnis für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind sprunghaft ansteigen, wenn man Zeitverschwender reduziert, indem man wenig wertvolle Beziehungen und Aktivitäten abwirft. Zeitverschwender trüben ausnahmslos die Sicht. Man sollte sie so schnell wie möglich loswerden und die Klarheit wird zurückkehren. Man wird die Zeitverschwender nicht vermissen, auch wenn man jetzt meint, man wäre abhängig von ihnen.

Die Schwierigkeit der Aufgabe sollte keine Ausrede für Faulheit sein. Man muss sich weiterhin zwingen, sich aufmerksamkeitswürdigen Aktivitäten zuzuwenden, während man Trivialitäten aus seinem Leben verbannt und man wird bemerken, dass das Leben etwas ziemlich Besonderes wird – voller Bedeutung und Sinn. Die Alternative ist ein Leben voll wachsender Enttäuschung und Bedauern.