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Das Fluorid-Problem

Was ist das Problem mit Fluorid in Wasser, Zahnpasta und Nahrungsmitteln?

Wie viele Amerikaner meines Alters, wuchs ich mit einer positiven Assoziation zu Fluorid auf. Die Zahnpastawerbung sagte mir, dass Fluorid dabei hilft, Karies zu verhindern und dass ich meine Zähne mit Fluorid-Zahnpasta putzen sollte – also nutzte ich sie täglich. Der Zahnarzt behandelte meine Zähne zusätzlich mit Fluorid. Außerdem wurde Fluorid auch zur kommunalen Wasserversorgung hinzugefügt, so dass ich eine zusätzliche Dosis Fluorid bekam, indem ich Wasser aus dem Wasserhahn trank (oder wenn ich etwas damit zubereitete). Wie viele andere Menschen, nahm ich an, dass das gesund sein muss. Warum sollten die Leute es sonst dem Wasser und der Zahncreme zufügen?

Vor vielen Jahren hörte ich jedoch die ersten Gerüchte darüber, dass Fluorid potentiell ungesund sein soll. Ich merkte, dass ich mich nie näher mit Fluorid beschäftigt hatte und dass ich nicht einmal wusste, was es wirklich war und wieso ich es zu mir nehmen sollte. Ich musste zugeben, dass all mein Wissen über Fluorid schlussendlich von den Leuten kam, die es vermarkteten. Die Leute vermarkten genug anderen Dinge, die nicht gesund sind (Zigaretten, Junk Food, etc.), warum sollte ich also annehmen, dass Fluorid gesund wäre, nur weil die Werbeleute es sagten?

So wurde ich 1997 neugierig und schaute mir dieses Fluorid näher an. Heutzutage ist das sehr einfach, weil genug Informationen online verfügbar sind. Ich werde einige dieser Infos hier teilen und auch einige Links angeben, die man sich anschauen kann, wenn man sich genauer informieren will. Mein Ziel ist, dass man bewusst entscheiden kann, ob man weiterhin Fluorid nutzen möchte oder nicht.

Was ist Fluorid?

Fluorid besteht eigentlich aus Flourid-Ionen. Fluorid ist ein Gas und in der Natur kommt es nur in Verbindung mit anderen Substanzen vor, z.B. Calciumfluorid.

Natürliche Vorkommen von Fluorid findet man vor allem reichlich in der Erdkruste. Daher ist es auch in natürlichen Wasservorkommen zu finden, normalerweise aber nur in geringer Konzentration (weniger als 1 Millionstel). Pflanzen nehmen Fluorid aus der Erde auf, zwar auch nur in geringen Konzentrationen, aber Fluorid ist in unserer Nahrung enthalten. Fluorid wird auch in Pestiziden verwendet, so dass Pflanzen, die unter Verwendung vom Pestiziden angebaut werden, über eine höhere Fluorid-Konzentration verfügen.

Die höchste Konzentration von Nahrungsmittel-Fluorid kommt in tierischen und verarbeiteten Nahrungsmitten vor, besonders in Fisch. Fluorid ist in tierischem Gewebe enthalten. Und immer, wenn fluoridhaltiges Wasser in der Herstellung verwendet wird, wird auch mehr Fluorid im Endprodukt enthalten sein. Dasselbe gilt für Kochen mit fluoridhaltigem Wasser.

Obwohl es sich um eine natürliche Substanz handelt, ist Fluorid sehr giftig, sogar giftiger als Blei. Wenn man mehr als 2-5 Gramm Natriumfluorid aufnimmt (häufig in Zahnpasta enthalten), würde man wahrscheinlich sterben. Die Menge Fluorid, die in einer typischen Fluoridzahnpasta enthalten ist, reicht aus, um ein kleines Kind umzubringen, wenn es diese auf einmal konsumiert. Fluoridzahnpasta enthält Fluorid in einer deutlich höheren Konzentration als es in der Natur zu finden ist.

In den USA regelt die EPA ( Environmental Protection Agency) den Fluoridgebrauch.

Ist Fluorid notwendig, um gesund zu bleiben?

Nicht im entferntesten. Fluorid ist nicht wie Calcium oder Magnesium ein essentieller Nährstoff für den Körper. Wenn man sein Leben lang kein Fluorid zu sich nehmen würde, wäre das kein Problem. Es gibt keinen Fluorid-Mangel.

Welche Rolle spielt Fluorid im Zusammenhang mit Karies?

Fluorid ist ein Enzymhemmer. Aus diesem Grund glaubt man, dass es dabei hilft Löcher zu vermeiden, indem es die Bakterien im Mund buchstäblich vergiftet. Da Fluorid giftig ist, nimmt man ein hohes Risiko in Kauf, wenn man es nutzt, um Karies zu vermeiden. Man vergiftet nicht nur die Bakterien im Mund, sondern auch die anderen Zellen.

“Fluorid hemmt Enzyme, die säurebildende Bakterien hervorbringen, deren Säure den Zahnschmelz zerstört. Diese Beobachtung ist stichhaltig, aber einige Wissenschaftler glauben nun, dass der nachteilige Einfluss von Fluorid auf andere nützliche Enzyme den Nutzen der Kariesvermeidung weit übertrifft.” — UNICEF, Dez. 1999

Fluorid wirkt nur an der Oberfläche. Wenn man Fluorid schluckt, dann hat es keinen positiven Einfluss auf die Zähne, außer es berührt sie. Fluoridtabletten sind also ausgesprochen nutzlos.

Welche Risiken birgt der Konsum von Fluorid?

Neben dem Risiko, davon zu sterben, kann Fluorid auch in geringen Konzentrationen, welche durch die Nutzung von Zahnpasta oder Mundwasser oder dem Trinken fluoridhaltigen Wassers entstehen, ernsthafte Probleme bereiten.

Ein weiteres Risiko ist, in eine Fluorose, welche durch hohe Fluoridzufuhr entsteht. Es gibt die Zahn- sowie die Knochenfluorose. Die Zahnfluorose tritt in jungem Alter auf und das Hauptsymptom sind weiß bis braun verfärbte Zähne, aber die äußeren Anzeichen auf den Zähnen sollen mit tieferen neurologischen Schädigungen einhergehen.

Bei der Knochenfluorose handelt es sich um eine arthritische Krankheit, welche durch das Ablagern des Fluorids in den Knochen entsteht. Die Knochen können dadurch brüchiger werden. Studien, welche im Magazin der American Medical Association veröffentlicht wurden, zeigen, dass Hüftfrakturen in Gemeinschaften, die fluoridversetztes Wasser trinken, häufiger auftreten.

Kinder die fluoridhaltiges Wasser trinken, verfügen scheinbar geringere kognitive Leistungen (Auf Englisch). Es gibt auch 30 Studien an Tieren, die zeigen, dass Fluorid ein Neurotoxin ist, die das Lernen und die Merkfähigkeit negativ beeinflussen. Im Grunde macht Fluorid einen einfach etwas weniger intelligent.

Näheres findet man hier – gesundheitlichen Probleme, welche in Verbindung mit Fluorid stehen, sowie Links zu diversen Studien: Fluoride Health Effects Database (Auf Englisch).

Es gibt noch viel mehr gesundheitliche Schwierigkeiten, als die, die oben aufgelistet sind, inklusive Nierenschäden und Krebs. Fluorid-Probleme sind ein aktiver Forschungszweig. Viele neue Informationen sind erst im letzten Jahrzehnt herausgekommen.

Warum haben die Leute angefangen, Fluorid zu Zahnpasta und Wasser hinzuzufügen?

Das willst du nicht wissen. Wirklich nicht.

Falls doch, kannst du hier anfangen zu lesen:

Wenn man Interesse an wirklichen körperlichen Schmerzen hat, kann man hier über die Fluorid-Betrügerein lesen:

Wenn du all das oben nicht lesen willst, dann hier die Kurzfassung: Fluorid ist ein industrielles Abfallprodukt, das vor vielen Jahrzehnten zum ernsthaften Problem wurde und dieses Problem wurde im Prinzip dadurch gelöst, indem man begann, es Menschen zu füttern. Heute ist es zu einem schwierigen Problem geworden, welches große Geschäfte, viel Geld, die ADA (American Diabetes Association) und die FDA (Food and Drug Administration) beinhaltet – und irgendwo ganz weit unten in der politischen Lebensmittelkette… die Gesundheit.

Was ist mit der Fluoridierung von Wasser?

Die Fluoridierung von Wasser ist eine gebräuchliche Praxis in den USA. Etwa 60% des amerikanischen Trinkwassers ist mit Fluorid versetzt. Meine Stadt Las Vegas begann vor einigen Jahren ihr Wasser mit Fluorid zu versetzen (es handelte sich dabei scheinbar um ein politisches Fiasko).

Das letzte Mal, als ich es überprüfte, verboten Japan, China, Indien und die meisten europäischen Staaten die Fluoridierung des Trinkwassers. Interessant ist jedoch, dass die Kariesraten in Europa kaum von denen in den USA abweichen. Sowohl in den USA als auch in Europa fällt die Verbreitung von Karies schon seit Jahrzehnten um etwa den gleichen Betrag. Zum Glück – für Nicht-Amerikaner – hat die US-Politik hinsichtlich des Fluorids nicht den Rest der Welt gleichermaßen infiziert.

Der theoretische Grund für die Fluoridierung von Wasser ist, dass diese vermutlich Karies vorbeugen soll. Das Problem ist, dass diese Theorie einfach nicht wahr ist. Es gibt keine Beweise, dass die Wasser-Fluoridierung Karies verhindert. Eigentlich ist es sogar so, dass es Hinweise gibt, dass die Fluoridierung überhaupt keinen Effekt auf Karies hat, dafür hat sie andere Auswirkungen auf die Gesundheit, wie die schon erwähnte Fluorose.

“Alle neueren Breitbandstudien über Fluoridierung und Karies zeigen, dass die Fluoridierung die Häufigkeit von Karies nicht reduziert. Studien aus Neuseeland, Kanada, Europa und den USA haben gezeigt, dass es keine Unterschiede hinsichtlich der Karieshäufigkeiten in fluorisierten vs. Nicht-fluoriierten Gemeinschaften gibt.” Quelle

“Zusammenfassend können wir sagen, dass die Fluoridierung ein unzumutbares Risiko ist. Weil die Giftigkeit von Fluorid so hoch ist und der angebliche Nutzen so klein – wenn es ihn überhaupt gibt – ist es von Seiten der Regierung nahezu kriminell jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in Amerika dazu zu zwingen, es aufzunehmen.” —Dr. J. William Hirzy, Vize-Präsident, Headquarters Union, US Environmental Protection Agency, 26. März 2001

“Ich bin ziemlich überzeugt, dass die Fluoridierung von Wasser in nicht allzu ferner Zukunft zur medizinischen Geschichte gehören wird.” —Dr. Arvid Carlsson, Gewinner des Nobel Preises für Medizin im Jahr 2000

Was sind also die gesundheitlichen Gründe für die Fluoridierung? Es gibt sie nicht. Die echten Gründe für die Fluoridierung sind sowohl geschäftlicher als auch politischer Natur. Die gesundheitlichen Gründe werden vor allem dazu genutzt, um die Aufmerksamkeit von den wahren Gründen abzulenken. In den USA ist es in neuen Städten nicht schwierig die Fluoridierungs-Politik durchzubekommen, da man auf das vorangegangene Marketing aufbauen kann, welches zugunsten von Fluorid bereits durchgeführt wurde. Gemeinschaften werden für die Fluoridierung stimmen, weil die meisten der abstimmenden Leute es nicht besser wissen. Diese Leute werden etwas als die Wahrheit verteidigen, das sie niemals wirklich verstanden haben.

Was ist mit Wasser aus Flaschen?

Das hängt von der Quelle ab. Das meiste Wasser aus natürlichen Quellen hat etwa 0,1 ppm (“parts per million” = Anteile pro Million), was etwa 10% der Menge in der kommunalen Wasserversorgung entspricht. Wenn man auf Wasser aus der Flasche zurückgreift, reduziert man also seine Fluorid-Aufnahme stark.

Man muss sich aber darüber bewusst sein, dass manche Wasserlieferanten ihr Wasser mit Fluorid versetzen. Ich rief zwei von ihnen an, um nachzufragen: Sparkletts und Arrowhead. Sparkletts sagte mir, dass sie ihr Wasser mit Fluorid versetzen. Ich ließ sie natürlich wissen, dass ich niemals ihr Kunde werde, so lange sie dies tun. Arrowhead sagte mir, dass sie kein fluorisiertes Wasser ausliefern, so lange der Kunde es nicht ausdrücklich wünscht. Daher bin ich seit vielen Jahren Arrowhead-Kunde. Wenn ich rausfinden würde, dass sie ihr Wasser fluoriserten, würden sie mich und meine Familie als Kunden verlieren.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Wasser mit Fluorid versetzt ist, solltest du die Firma anrufen und sie fragen, ob sie in ihr Wasser mit Fluorid versetzen. Sie werden dir sagen können, wie viel “Parts per Million” Fluorid ihr Wasser enthält.
Eine Webseite in Zusammenhang mit Fluorid riet ausdrücklich, Wasser von Trinity Springs zu vermeiden, weil es eine hohe Fluorid-Konzentration enthält, etwa 4 ppm. Das ist etwa viermal so viel, wie man über Leitungswasser ausnehmen würde.

Man kann auch einen Wasserfilter nutzen, um das Fluorid im Leitungswasser zu reduzieren. In diesem Fall braucht man einen Umkehrosmose-Filter, der über 90% des Fluorids aus dem Wasser entfernen kann. Auch Destillation entfernt das Fluorid aus dem Wasser.

Gibt es fluoridfreie Zahnpasta?

Ja, durchaus.

Fluorid ist nicht der Bestandteil der Zahnpasta, der die Zähne säubert. Das macht hauptsächlich der Schleifstoff Kalziumkarbonat. Fluorid ist eigentlich nur dazu da, Bakterien zu vergiften (und natürlich wird man selbst dabei auch vergiftet). Dazu kommt, dass kommerzielle Zahncreme häufig Süßstoffe enthält, die tatsächlich zur Karies beitragen.

Ich kann aber einige fluoridfreie Zahncremes empfehlen, die ich seit Jahren verwende: Nature’s Gate und Tom’s of Maine. Eventuell findet man fluriodfreie Zahnpastes auch im nächsten Bioladen.

Ich mag die Pfefferminz-Zahncreme von Nature’s Gate am liebsten. Meine Frau bevorzugt Tom’s of Maine. Tom’s of Maine hat auch eine Kinderzahncreme, welche unsere 5-jährige Tochter benutzt. Beide Firmen sind tierversuchsfrei, d.h. sie testen ihre Produkte nicht an Tieren.

Die Zahncremes sind aus natürlichen Inhaltsstoffen gemacht und sie enthalten keine Süßstoffe. Ich mag an Tom’s of Maine besonders, dass sie alle Inhaltsstoffe auf der Packung auflisten und beschreiben, um was es sich handelt und weshalb es enthalten ist.

Meine Frau hat auch eine kleine Beurteilung über Nature’s Gate Zahncreme vor vielen Jahren auf ihrer Webseite geschrieben. Sie hat auch bemerkt, dass wir einige Tage brauchten, um uns an die Zahncreme zu gewöhnen, da kein Zucker enthalten ist. Aber danach haben wir nie zurück geschaut.

Was ist mit Zahnärzten?

Frag doch mal deinen eigenen Zahnarzt nach detaillierten Informationen zu Fluorid. Teste mal sein/ihr Wissen auf diesem Gebiet und schau mal, ob die Antworten, die du bekommst dich überzeugen oder dich zweifeln lassen.

  • Frage ruhig einmal nach, was Fluorid genau ist und wie hoch die tödliche Dosis ist.
  • Frage, woher die Fluoridierung der Zahncreme und Fluoridbehandlungen eigentlich stammt (glaube mir – das willst du nicht wirklich wissen).
  • Frage, wie sie/er darauf kam, das Fluorid dabei hilft, Karies vorzubeugen.
  • Frage sie/ihn danach, was die Gefahren sind, wenn man sich Fluorid aussetzt.
  • Frage deinen Zahnarzt/deine Zahnärztin, wo man Beweise finden kann, dass die Nutzung von Fluorid sicher und effektiv ist.

Man würde doch erwarten, dass der Zahnarzt diese Informationen kennt?

Ich persönlich habe noch nie einen Zahnarzt getroffen, der auch nur die grundlegenden Fakten über Fluorid kannte.
Zahnärzte bekommen ihre Informationen scheinbar von denselben Leuten, die es für die Konsumenten vermarkten. Höchstwahrscheinlich weiß dein Zahnarzt nicht mehr über Fluorid als du, mal abgesehen von den Fakten, mit denen die Werbeleute sie versorgt haben. Wahrscheinlich ist es sogar so, dass du nur weil du diesen Artikel liest, mehr über Fluorid weißt, als dein Zahnarzt – es sei denn, dein Zahnarzt ist die berühmte Ausnahme.

Was soll ich tun?

Ich finde, du solltest dir die Sache selbst einmal genau anschauen, und dann eine bewusste Entscheidung fällen.
Sieh über den Fluorid-Vermarktungs-Hype hinaus und entscheide, ob Fluorid etwas ist, das du deinem Körper regelmäßig zuführen willst.

Der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich, dass man sich eine solch giftige Substanz nicht zuführen sollte, wenn man nicht genau weiß, was man da tut. Bedenke, dass Fluorid ernährungstechnisch nicht gebraucht wird – wenn man also Zweifel hat, sollte man auf Fluorid verzichten. Meiner Meinung nach ist das am sichersten.

Man wird nicht abhängig von Fluorid, so dass es leicht sein wird, ohne Fluorid auszukommen. Vielleicht bemerkt man sogar einige gesundheitliche Vorteile, wenn man dies tut. Wer weiß? Vielleicht geht sogar der IQ um einige Punkte nach oben – dieser Effekt ist auf jeden Fall denkbar, wenn man bedenkt, dass Fluorid ein Neurotoxin ist und nachgewiesen wurde, dass es den IQ bei Kindern senkt.

Ärzte empfehlen jedenfalls zumindest kein fluorisiertes Wasser zu verwenden um Kleinkindnahrung zuzubereiten. Man sollte kleinen Kindern kein fluorisiertes Wasser geben, wenn man es denn vermeiden kann. Die Giftigkeit von Fluorid hängt von der Körpermasse ab. Je kleiner der Mensch, desto giftiger wird eine Dosis ausfallen. Wenn man sich ein Beispiel aus der Natur anschaut – das Level an Fluorid in menschlicher Muttermilch ist 100 Mal geringer als in fluorisiertem Wasser (d.h. 0,01 ppm statt 1,0 ppm).

Wenn man mich überzeugen will, dass ich mir regelmäßig eine giftige Substanz zuführe, muss man mir erstmal beweisen, dass es sich lohnt. Ich werde natürlich kein Gift nehmen. Wenn man also keine soliden Beweise vorbringen kann, weshalb ich eine Substanz konsumieren sollte, dann wird man mich nicht überzeugen. Und bei Fluorid hat mich ein Berg an Beweisen überzeugt, dass ich ohne Fluorid besser dran bin.

Man muss sich nicht selbst vergiften, nur um Karies zu vermeiden. Ich hoffe, dass du den Irrsinn in diesem Ansatz erkennst. Wenn du zu viele Bakterien hast, die deinen Zahnschmelz wegfressen, dann solltest du erkennen, das dem ein Ungleichgewicht im Körper zugrunde liegt. Dieses Ungleichgewicht sollte man nicht bekämpfen, indem man die Symptome bekämpft (d.h. die Bakterien vergiftet). Lieber sollte man sich um das grundlegende Problem kümmern. Indem man den Säureanteil in der eigenen Nahrung herabsetzt, kann man gegen die Zersetzung der Zähne ankämpfen. Besonders sollte man auf raffinierten Zucker und auf Kaffee verzichten – wenn es geht – und mehr rohes Obst und Gemüse essen.

Wenn man seine Ernährung nicht verändert, sollte man sich zumindest darüber im Klaren sein, dass Karies nicht das schlimmste Gesundheitsproblem auf der Welt ist. Selbst wenn man Löcher bekommt, dann ist das ein behebbares Problem. Meiner Meinung nach ist es das nicht wert, Gift zu nehmen um ein Problem zu vermeiden und sich damit auf lange Sicht gesehen größere Sorgen einzuhandeln. Vielleicht vermisst man seine Zähne später, aber man wird sein Gehirn, seine Knochen und seine Nieren mehr vermissen.

Ich will mir das näher ansehen.

Man kann mit einer einfachen Google-Suche über Fluorid beginnen, indem man “fluorid giftig” eingibt. Schon hat man ausreichend Seiten, die man durchsehen kann.

Hier sind meine (englischen) Lieblingsseiten zum Thema mit vielen Artikeln, Informationen und wissenschaftlichen Referenzen:

Ich empfehle, dass man die Homepage der Fluoriddebatte liest, um sich einen Überblick zu verschaffen. Man lernt auf jeden Fall einiges, wenn man sich diese Seite genauer anschaut.

Es gibt auch einige englische Bücher zu diesem Thema:

Ein deutsches Buch zum Thema:

Ich kann es einfach nicht glauben. Das ist zu verrückt.

Es tut mir leid, dass ich derjenige bin, der deine glücklichen Fluorid-Fantasien zerstören muss. Das bin ich wirklich. Du wirst mich wahrscheinlich beim nächsten Mal, wenn du deine Zahncreme in die Hand nimmst, verfluchen und eine Tube von IQ-beeinträchtigendem Gift sehen, statt zuckriges Karies-vernichtendes Glück.

Ich bin allerdings nur der Bote. Ich habe mir keine dieser Informationen ausgedacht. Und mein Ziel ist nicht, dich zu überzeugen, kein Fluorid mehr zu benutzen. Mein Ziel ist noch heimtückischer – ich möchte, dass du selber denkst und Entscheidungen bewusster triffst, ob du mit mir einer Meinung bist oder nicht.