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Ein simpler Produktivitätstipp

Wenn man, wie ich, viel Wasser während seines Arbeitstages trinkt, wird man wahrscheinlich mehrfach aufstehen, um Nachschub zu holen. Ich hasse es, wenn ich gerade produktiv und im Flow bin und immer durstiger werde. Dann schaue ich mein Glas immer wieder an, ob es sich nicht auf zauberhafte Art und Weise wieder gefüllt hat.

Während es gut ist, eine geplante Pause einzulegen, kann Durst einen so lange nerven, bis man eine nicht benötigte Pause macht. Und wenn man in einem geschäftigen Büro arbeitet, kann ein kurzer Ausflug zum Kühlschrank zu einer langen Ablenkung werden, wenn man auf dem Weg mit verschiedenen Kollegen spricht. Ärgerlich ist, wenn das dann den Zustand des Flows beeinträchtigt.

Wenn man Platz hat, kann man sich aber einen kleinen Kühlschrank oder eine Kiste Wasser in sein Büro oder an seinen Arbeitsplatz stellen. Oder man kann sich eine wirklich große Tasse zulegen oder eine große Flasche mitnehmen. Eine einfache Lösung, die ich nutze ist, dass ich eine Packung kleiner Wasserflaschen kaufe und in einer Akten-Schublade aufbewahre. Es passen 24 Halb-Liter-Flaschen in die Akten-Schublade an meinem Schreibtisch hinein, die nur eine Armlänge von mir entfernt ist. Wenn ich eine Flasche leer habe, packe ich sie einfach wieder in die Schublade und hole mir eine neue. Normalerweise gieße ich das Wasser aus der Flasche in eine Tasse oder ein Glas, so dass die Flaschen sauber bleiben und keine Bakterien aus dem Mund daran kleben. Wenn alle 24 leer sind, trage ich sie mitsamt der Schublade zum Kühlschrank und fülle sie wieder auf. Ich trinke etwa 2 Liter Wasser am Tag (4 Flaschen), so dass die Schublade für eine Woche reicht.

Wenn man gerade keine freie Schublade hat, kann man auch eine Packung Wasserflaschen in ein Regal stellen, auf einen Tisch oder einfach in die Ecke, so lange wie sie in Reichweite sind. Und natürlich kann man diesen Tipp ausweiten und jedes Getränk lagern, dass man bevorzugt.

Vielleicht spart man so nur insgesamt 20 Minuten in der Woche, aber das sind immerhin 17 Stunden im Jahr – etwa ein ganzer “Wach-Tag”. Fast alles ist besser, als den ganzen Tag zwischen Kühlschrank und Schreibtisch hin und her zu laufen. Außerdem muss ich mir so keine Sorgen machen, wegen Durst meinen Flow unterbrechen zu müssen.