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Steve Pavlina Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen Steve Pavlina - Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen

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Eine Million Dollar Experiment

Kann man nur mit einer Intention eine Million Dollar manifestieren?

Da das Polyphasenschlaf-Experiment so gut geklappt hat, dachte ich mir, dass es doch nett wäre, ein weiteres interessantes Experiment in einem anderen Bereich meines Lebens auszuprobieren. Dieses hier wird von finanzieller Natur sein. Ich will probieren, ob ich eine Million Dollar mit dem Intention-Manifestations-Modell manifestieren kann.

Aber zuerst etwas Hintergrundgeschichte über meine finanzielle Situation um die Bühne für dieses Experiment vorzubereiten …

Seit vielen Jahren leben meine Familie und ich sehr komfortabel (nach US-amerikanischem Standard, also wahnsinnig reich nach globalem Standard), aber ich betrachte mich nicht als unglaublich wohlhabend in Hinsicht auf meine Finanzen. Meine Frau und ich erfreuen uns seit einigen Jahren an einem sechsstelligen jährlichen Einkommen durch unsere Unternehmen. Nach all den Betriebsausgaben und -befreiungen, fällt das besteuerbare Einkommen jedoch auf fünf Stellen zurück. Das liegt teilweise daran, dass ich dazu neige den Überschuss in absetzbare Dinge wie Konferenzbesuche und Seminare zu investieren. Oder in andere Formen der professionellen Weiterentwicklung, von denen ich denke, dass sie mir einen besseren Mehrwert bieten, als mein Geld in Form von Steuern abzugeben und so diverse Varianten von Idiotie zu unterstützen, für die ich lieber nicht zahlen möchte.

Finanzielle Sicherheit war nie ein Problem für mich, aber ich gehöre zu der Art von Menschen, die eine extreme hohe Risikotoleranz haben und sich auch wohl fühlen würden, wenn sie auf einer Parkbank leben müssten. Ich habe nie davor Angst, pleite zu gehen. Meine Frau teilt diese Ansicht allerdings nicht mit mir.

Aber im Ernst, die Tatsache, dass sowohl meine Frau als auch ich Unternehmen haben, die aus ungefähr zehn verschiedenen Einkommensströmen bestehen, versetzt uns in eine sehr sichere Situation. Wir können nicht gefeuert oder entlassen werden und da unser Risiko über verschiedene Bereiche verstreut ist, sehen wir oft einen Abfall in einem Bereich, aber dafür einen Anstieg in einem anderen Einkommensstrom. Da das meiste von unserme Geld aus Internet-Geschäften stammt, haben wir eine Menge Kontrolle darüber, wieviel wir verdienen. Abgesehen von unserer Hypothek für das Haus, haben wir keine Schulden. Unser Auto gehört uns und wir gleichen jeden Monat unsere Kreditkarten komplett aus.

Aber wir sind sicherlich keine Gazillionäre. Wir haben es allerdings auch nie versucht. Vielleicht hast du gemerkt, dass ich keine Artikel darüber geschrieben habe, wie man Millionär wird oder aberwitzige Mengen an Geld verdient. Das liegt daran, dass ich das selber nicht gemacht habe – wie soll ich das also anderen beibringen, wenn ich meine Integrität bewahren möchte? Ich habe schreibe keine “Wie man …” Artikel über Dinge, die ich selber nicht gemacht habe.

Hast du mal die Episode Galavorstellung der Serie “Star Trek: Die nächste Generation” gesehen? In dieser Episode spielt Commander Data ein Spiel namens “Strategema” gegen einen menschlichen Gegner namens Kolrami. Jeder erwartet dass Data gewinnt, weil er ein Android ist, aber er verliert überraschend. Allerdings gibt es später in der Episode ein Rematch zwischen Data und Kolrami und Kolrami wird zusehend frustrierter und gibt schließlich auf, wodurch Data automatisch gewinnt. Data erklärt, wie er das zweite Spiel anders angegangen ist. Data erkannte dass Kolramis Strategie auf der Annahme beruhte, dass Data auf Sieg spielt, also brachte er Kolramis Strategie dadurch zu Fall, dass er auf Unentschieden spielte statt gewinnen zu wollen. Data liess offensichtliche Möglichkeiten vorüberziehen um den Status Quo aufrecht zu erhalten und diese Entscheidungen brachten seinen Gegner aus dem Gleichgewicht.

Eine Idee, die ich aus dieser Episode mitgenommen habe, ist, dass du nicht die offensichtliche Strategie wählen musst, wenn du durch dein Leben gehst. Vieles in der Welt darauf ausgelegt, dass du die offensichtliche Strategie wählst. Zum Beispiel wird von dir erwartet, dass du dir einen Job suchst und so ein Gehalt verdienst. Das ist, was die meisten Leute machen. Allerdings ist ein Job einer der schwersten Wege Geld zu verdienen, hauptsächlich, weil du soviel deiner Zeit für Geld eintauschen musst – was du am Ende eh wieder ausgibst. Es ist die offensichtliche Strategie, deswegen zieht sie auch den größten Wettbewerb an und wird so ein höchst ineffizienter Weg langfristig Geld zu verdienen.

Es hat mich nur sechs Monate als Angestellter gekostet um herauszufinden, dass das nichts für mich ist. Ich habe diese Strategie in meinen frühen 20ern fallengelassen und entschieden etwas anderes zu versuchen. Anstatt Geld über ein Gehalt zu beziehen, habe ich mich entschieden, Geld durch ein eigenes Unternehmen zu verdienen. Ein paar Jahre später habe ich diese Strategie weiter verfeinert. Ich entschied mich für mehr Freiheit indem ich Systeme aufgebaut habe, die für ein Einkommen sorgen statt direkt dafür arbeiten zu müssen. Auf diese Weise konnte ich einen Überfluss an freier Zeit haben statt viel davon opfern zu müssen um diese grünen Papierschnipsel zu verdienen. Ich wollte mein Einkommen auf Autopilot setzen, damit ich meine Zeit mit interessanteren Dingen verbringen kann. Insbesondere wollte ich die Freiheit haben, mein persönliches Wachstum als Mensch voranzutreiben, egal ob das nun direkt für ein Einkommen sorgen würde oder nicht.

Langfristig gesehen hat diese Strategie für mich unglaublich gut funktioniert. Seit vielen Jahren erfreue ich mich an einem erstaunlichen Überfluss an freier Zeit um das machen zu können, was immer ich will. Mein Einkommen besteht zur Zeit aus Verkäufen von downloadbaren Computerspielen, Lizenzgebühren, Werbeeinnahmen, Affiliate-Programmen und einigen anderen unregelmäßigen Quellen. Meine Frau hat ebenso verschiedene Einkommensströme aus direkten Bücherverkäufen, Bücherverkäufen über Distributoren, Werbung, Affiliate-Kommissionen, Beratung und vermutlich noch ein paar anderen Quellen, die ich jetzt vergessen habe. Ich finde, diese Strategie ist deutlich einfacher als sich einenJob suchen zu müssen und für ein Gehalt zu arbeiten. Es ist am Anfang etwas mehr Arbeit, aber es zahlt sich nach ein paar Jahren schnell aus. Wir verdienen Geld während wir schlafen, was sich sehr natürlich anfühlt. Jeden Tag treffen neue Auszahlungen auf unseren Konten ein.

Aber der eigentliche Punkt beim passiven Einkommen ist die zeitliche Freiheit. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es wäre, wenn ich keine Kontrolle über meinen Terminkalender hätte – insbesondere wenn ich nicht die Freiheit hätte, mir meine Projekte selbst auswählen zu können (egal ob ich damit etwas verdiene oder nicht). Ich habe jede Menge Mitleid mit den Menschen, die darauf konditioniert wurden zu glauben, dass sie jeden Tag zur Arbeit gehen müssen, insbesondere diejenigen, denen ihr Job nicht wirklich Spaß macht. Man hat uns allen beigebracht, dass das der übliche Weg ist, Geld zu verdienen und wenn das für dich funktioniert, dann ist das prima. Aber wenn das nicht das Richtige für dich ist, dann sei dir bewusst, das es Alternativen gibt. Geld online zu verdienen ist ziemlich leicht, wenn man sich erstmal ein paar Grundkenntnisse angeeignet hat.

Sogar die Anzeigen von Google AdSense bringen jetzt jeden Monat einen vierstelligen Betrag (Anm. d. Red. Im englischsprachigen Blog, nicht hier) ein und die habe ich erst im Februar eingebaut. Bei der aktuellen Wachstumsrate (die Werbeeinnahmen sind jeden Monat gestiegen), gehe ich davon aus, dass die Anzeigen in einem Jahr (oder früher) einen fünfstelligen Betrag einbringen werden. Das ist ein sehr leichter Einkommensstrom, insbesondere da ich das Bloggen sowieso liebe. Und auch wenn es ab und zu ein paar komische Anzeigen gibt, erscheinen mir die meisten doch relevant zum Inhalt zu sein. Die meisten der Anzeigen scheinen für andere Webseiten über Persönlichkeitsentwicklung zu sein. Ich hoffe, dass die Werbetreibenden einen Gegenwert für ihr Geld bekommen, da eine Menge Besucher jeden Tag auf die Anzeigen klicken. Teilweise bin ich echt überrascht, dass sie so effektiv sind.

Manche Leute, die mich nicht allzu gut kannten, haben sich manchmal über mein Handeln gewundert, weil sie annahmen, dass meine Geschäftsstrategie darauf ausgelegt ist, so wohlhabend wie möglich zu werden (insbesondere durch meine Geschäfte mit Computerspielen). Sie fragten sich, wo mein Vermögen ist und waren etwas desillusioniert, wenn ich Sachen gemacht habe, die scheinbar kein finanzielles Motiv hatten. Oder sie nahmen an, dass es ein finanzielles Motiv geben muss, ich aber etwas besonders cleveres mache, dass sie nur noch nicht herausgefunden haben. Materieller Wohlstand war aber nicht die Art von Wohlstand, die ich erschaffen wollte – ich habe mein Spieleunternehmen auf ganz andere Weise aufgebaut. Ich stellte fest, dass es mir weitaus wichtiger ist, erst “zeitlichen Wohlstand” und danach finanziellen zu erreichen. Ich wollte in der Situation sein, dass mein Einkommen zeitlich unabhängig ist, damit ich so passiv wie möglich Geld verdienen kann ohne eine Art erdrückendes Imperium zu haben, dass ich managen muss und ohne, dass ich mich vor anderen Menschen wie Investoren oder Chefs rechtfertigen muss. Man kann schnell andere Unternehmen mit downloadbaren Spielen finden, die finanziell weitaus erfolgreicher sind – in dem Sinn, dass sie mehr Einkommen generieren als meins. Und wenn es das ist, wass die Gründer dieser Unternehmen im Sinn hatten, dann herzlichen Glückwunsch an sie. Allerdings glaube ich, dass es weitaus schwieriger ist, Menschen zu finden, die ihre Unternehmen soweit automatisiert und optimiert haben, dass sie von einer einzelnen Person in weniger als einer Stunde pro Woche gewartet werden können und dennoch ein nettes Einkommen generieren. Bisher habe ich niemanden getroffen, der wie ich ein Spieleunternehmen hat und sich an soviel zeitlicher Freiheit erfreut – in Hinsicht auf die Menge an Einkommen, die generiert wird. Viele dieser Menschen scheinen ein Unternehmen zu haben, dass ihr Leben dominiert – und nicht im guten Sinne. Und wenn man jetzt noch den polyphasischen Schlaf dazu nimmt, dann ist es schon fast irrwitzig, welchen zeitlichen Wohlstand ich habe.

Was würdest du tun, wenn du genügend passives Einkommen hättest und nicht deine Zeit zum Geldverdienen opfern müsstest? Das ist die Frage, die ich mir jeden Tag beantworten muss. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Freiheit habe, jeden Tag Stunden damit verbringen zu können, über die Natur des Universums nachzudenken, verrückte Experimente auszuprobieren und mit anderen in diesem Blog zu teilen, was ich gelernt habe ohne mir über Rechnungen Sorgen machen zu müssen. Es ist eine recht wunderbare Art zu leben, zumindest für mich. Für mich ist diese Art von Erfolg weitaus wichtiger als die Akquise von viel Krempel, insbesondere solchem, der nur noch mehr Zeit stehlen wird.

Am Wochenende habe ich mit meiner Frau und ein paar Freunden ein altes Brettspiel names “Therapie” aus den 80ern gespielt und bei einer der Fragen mussten sie sich einigen, wie materialistisch ich auf einer Skala von 1-10 bin. Nach etwas Diskussion haben sie sich auf eine 3 geeignigt, was ich auch aufgeschrieben hatte. Das ist eine akurate Antwort; ich bin an sich keine sehr materialistische Person. Es amüsiert mich aber, wenn Menschen, die ich nie getroffen habe, davon ausgehen, dass ich materialistisch bin, einfach weil ich selbstständig arbeite und ein passives Einkommen beziehe. Es muss ein ziemlicher Schock für sie sein, dass ich einen 1994er Pontiac fahre, der schon 154.000 Meilen auf dem Tacho hat. Und ich merke, dass diese Leute weitaus unglücklicher zu sein scheinen und weniger Freiheiten als ich haben. Sie haben Chefs, die ihnen sagen, was sie machen und wohin sie gehen sollen. Sie müssen zu bestimmten Zeit an bestimmten Orten sein. Ihre Leben sind gefüllt mit “Muss ich machen”, ohne eine Spur von bedeutsamen Zweck oder höherer Berufung. Zudem sind sie meist voller Angst, sie könnten versetzt, gekündigt oder angeschissen werden. Wenn man sie nach ihrer Arbeit fragt, dann bekommt man meist Gejammer und Beschwerden zu hören – über die Firma und die vielen unfairen Dinge. Sie wollen das, was sie nicht haben und sie schätzen nicht das, was sie haben. Als ob man Ratten in der Tretmühle beobachtet, wie sie sich selbst zu Tode hetzen, in der Hoffnung ein imaginäres Ziel zu erreichen, was aber nie passieren wird. Sorry, aber das ist nichts für mich.

Als junger Erwachsener habe ich festgestellt, das wenn ich einen Großteil meiner 20er in meine eigene Entwicklung als Mensch investiere (was eine Menge Zeit erfordert, aber nicht viel Geld), dann würde ich in einer Position landen, von der aus es weitaus leichter wäre, all das zu erreichen, was mir vom Leben wünsche. Ich dachte, das wenn ich Qualitäten wie Mut, Integrität, Selbstmotivation, Selbstdisziplin und eine allgemeine Vorstellung davon, was ich im Leben erreichen will, entwickle, dass ich dann diese internen Qualitäten dazu nutzen kann, jedes Maß an externem Erfolg zu erreichen, dass ich mir wünsche. Das dieses internes Wachstum an sich schon so eine Belohnung war, war ein ein unerwarteter Nebeneffekt, den ich auf dem Weg dahin bemerkte. Das führte dazu, dass dieses Wachstum mein eigentliches Ziel wurde und ich mich immer weniger auf externen Erfolg, der viel weniger Belohnung versprach, fokussiert habe. Auf keinen Fall würde ich Qualitäten, wie Selbstdisziplin oder meinen Sinn und Zweck, für jede noch so große Summe Geld eintauschen.

Jetzt wo ich mich in einer ziemlich stabilen Situation befinde, möchte ich mit diesen externen Resultaten etwas experimentieren. Der offensichtlichste Ansatzpunkt dafür sind die Finanzen, insbesondere deswegen, weil man diese ziemlich leicht messen kann. Zudem denke ich, wäre es interessant, die Erfahrung zu machen, wie es ist, finanziell wohlhabend zu sein und soviel freie Zeit zu haben. Und zusätzliche finanzielle Ressourcen würden mir erlauben, neue Wege einzuschlagen um das auszubauen, was ich mache.

Eine Million Dollar Experiment

Konsequenterweise habe ich mich für ein neues Experiment entschieden um auszuprobieren, ob ich eine große Summe Geld in mein Leben bringen kann. Die gewählte Summe von einer Million Dollar ist beliebig, aber sie ist signifikant groß genug, dass ich sie auf jeden Fall bemerken werde. Im Prinzip versuche ich also Millionär zu werden. Und jetzt kommt’s – ich versuche das Ganze mit dem Intention-Manifestations-Modell anzugehen, damit es mehr Spaß macht und eine Herausforderung ist. Das bedeutet, dass ich mich von meiner Intuition leiten lasse statt jedes Detail genau durch zu planen. Ich habe auch nicht vor, etwas von meinem Geld auf direkte Weise dafür einzusetzen – mit Ausnahme von Re-Investierungen mit dem Geld, dass durch dieses Experiment gewonnen wurde. Ich werde also mit 0$ starten und wenn ich etwas Geld für ein erstes Investment benötige, dann muss ich dieses auch erst einmal anziehen.

Für dieses Experiment zähle ich keine meiner existierenden Einkommensströme, es sei denn, in einem davon findet ein riesiger Anstieg statt, der dem Experiment zugeschrieben werden kann. Ich bin offen dafür, dass es so kreative Weise geschieht, wie es möchte, aber ich will auch nicht forcieren, dass es eine Erweiterung meiner existierenden Geldströme wird. Ich würde es auch gerne auf eine Weise manifestieren, die von anderen Leuten reproduzierbar ist, wenn sie das gleiche Modell nutzen möchten.

Noch einmal, dieses Experiment macht mich neugieriger als alles andere. Ich gehe hier mit der gleichen Einstellung wie an das Polyphasenschlaf-Experiment heran. Natürlich gibt es ein paar offensichtliche Vorteile, wenn man eine Million extra hat, genauso wie es Vorteile hat, wenn man 30-40 Stunden mehr freie Zeit pro Woche hat, aber diese Endresultate sind nicht meine primäre Motivation. Es interessiert mich hauptsächlich, ob man es schaffen kann. Ist es möglich eine Million Dollar durch das Intention-Manifestations-Modell zu bekommen, einfach nur weil man dazu gewillt ist, das Universum die Details managen lässt und sich von Intuition und Synchronitäten führen lässt? Ich bin sehr neugierig, das heraus zu finden.

So, hier ist also meine Intention:

“Auf leichte und entspannte Weise, auf einem gesunden und positiven Weg, zu seinem eigenen perfekten Zeitpunkt und für das größte Wohl aller, möchte ich, dass eine Million Dollar in meinem Leben erscheint.”

The Millionaire Course von Mark Allen

Nur auf Englisch

Die ersten vier Teilsätze habe ich aus dem wunderbaren Buch The Millionaire Course von Mark Allen, das sich eigentlich nicht wirklich darum dreht, wie man ein Millionär wird. Es ist mehr ein Buch über das Intention-Manifestations-Modell, damit man seine Ziele erreicht. Die genaue Wortwahl bei der Intention ist auch nicht so wichtig, wie der Gedanke dahinter. Ich könnte an den einzelnen Worten herummäkeln, aber das wird keinen Unterschied machen. Die Worte sind nur ein Medium um die Intention anderen zu kommunizieren.

Ich werde der Intention erlauben, sich so zu manifestieren, wie es passend erscheint. Wenn man versuchen würde, die Art der Manifestation zu kontrollieren, dann würde man nur auf das Modell von Ursache und Wirkung zurückfallen. Ich möchte auch nicht den offensichtlichen Ansatz verfolgen, wie z.B. 100$ pro Monat zu investieren und 50 Jahre zu warten. Ich denke, dass Intention-Manifestations-Modell hat das Potential weitaus schneller zu wirken. Insofern bin ich also sehr neugierig darauf, ob/wie sich diese Intention manifestieren wird.

Aktuell gibt es nichts in meinem Leben, das danach aussieht, als würde es eine Million oder mehr generieren – höchstens über sehr lange Zeit. Ich habe also keine Vorstellung davon, wie dieses Geld sich manifestieren wird und ich habe auch keinen Plan um nachzuhelfen. Ich entscheide mich einfach dafür zu glauben, dass es sich manifestieren wird und erlaube der Intention für eine Weile in mein Unterbewusstsein zu sinken und werde sehen, was daraus wird.

Ich folge dem gleichen Muster, wie beim Polyphasenschlaf-Experiment und bleibe also losgelöst von irgendeinem bestimmten Ergebnis. Ich befinde mich aktuell in einer sehr angenehmen Lebenssituation und denke ehrlich, dass eine extra Million mich nicht glücklicher machen würde, als ich es jetzt schon bin. Im besten Fall würde es neue Möglichkeiten eröffnen, das zu machen, was ich bereits tue. Ich werde genaueres entscheiden, falls/wenn sich das Geld manifestiert, so wie ich auch abgewartet habe, was ich mit dem extra an Zeit mache, bis sich dieses Ergebnis beim Polyphasenschlaf eingestellt hatte. Mein Hauptziel ist ein besseres Verständnis für die Macht der Intention, insofern wird das hier doch ein interessanter Test werden. Zudem sollte es für meine Leser lustig werden, zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Echte Nachteile kann ich bei diesem Experiment nicht erkennen. Entweder ziehe ich mehr Geld in mein Leben oder eben nicht. Wenn das Experiment floppt, dann könnt ihr euch soviel über mich lustig machen, wie ihr wollt. Ich werde es aber nicht persönlich nehmen, da ich nicht mein Ego in meine Experimente investiere. So wie ich es sehe, ist eine Niederlage unmöglich, denn egal was passiert, ich werde dabei etwas Interessantes über das Intention-Manifestations-Modell lernen und vielleicht auch mehr über die Realität an sich. Für mich ist das eine weitaus interessantere Möglichkeit sein Leben zu leben als irgendwelche Mätzchen zu verkaufen um die Rechnungen bezahlen zu können.

Wenn du irgendwie daran teilhaben möchtest, dann bitte ich dich nur um 30 Sekunden um die Intention auszusprechen, das dieses Experiment klappen soll. Sag einfach dem Universum, dass es es so machen soll. Das wird sicherlich nicht weh tun und vielleicht sogar helfen. Wenn ich irgendwie eine Million aus dünner Luft manifestieren kann, dann heisst das, dass ich die Details auch in diesem Blog mit euch teilen kann, in der Hoffnung, dass du dann ein ähnliches Resultat erzeugen kannst, wenn du bereit dafür bist. Lasst uns zumindest mit einer offenen Einstellung an die Sache herangehen und rein aus Neugierde sehen, was passieren wird. Solange ich keine handfesten Gründe habe, irgendwelche Daten privat zu halten (z.B. wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung mit einer anderen Partei), werde ich all die hässlichen Details auf den Cent genau mit euch teilen – soweit ich es nachvollziehen kann.

Eine gewisse Zahl an Leuten haben erwartet, dass mein Polyphasenschlaf-Experiment innerhalb der ersten Tage scheitern wird, aber inzwischen sind es fast zwei Wochen – also wer weiß? Und wenn dieses Million-Dollar-Experiment tatsächlich Erfolg hat, dann haben wir aber wirklich einiges vor uns, wenn man dann noch die Grenzen austesten will.

Denk daran, das Intention/Manifestation nur im Hier und Jetzt funktioniert – eine Deadline zu setzen würde mich wieder auf das Ursache-Wirkungs-Prinzip zurückfallen lassen. Außerdem ist es mir wichtiger, dass dieses Geld sich auf eine Weise manifestiert, die dem größten Wohl für die Allgemeinheit entspricht. Insofern will ich da keine Einschränkungen festlegen, die dem zuwider laufen könnten. Natürlich wäre es weitaus beeindruckender eine extra Million innerhalb von einem Jahr zu verdienen und nicht über ein Jahrzehnt.

Falls sich diese Intention manifestiert, dann sollte sie andere ermutigen, dem Intention-Manifestations-Modell eine ernsthafte Chance zu geben. Und indem ich alle Details veröffentliche, helfe ich vielleicht auch anderen dabei, mehr Wohlstand für sich zu erzeugen.

Aus irgendeinem Grund traf dieses Experiment im Vergleich zu anderen auf nicht soviel Widerstand bei meiner Frau. ;)