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Mut ist der Weg

Die Ebenen des Bewußtseins von David R. Hawkins

Englisches Original

Im Buch Die Ebenen des Bewußtseins. Von der Kraft, die wir ausstrahlen (Englisches Original Power vs. Force: The Hidden Determinants of Human Behavior) beschreibt Dr. David Hawkins die Hierarchie menschlicher Emotionen, angefangen bei Scham und Schuld am unteren Ende bis hin zu Frieden und Erleuchtung am oberen Ende. Hawkins behauptet, dass die niederen emotionalen Ebenen uns schwächen, während die höheren uns stärker machen.

Die Grenzlinie zwischen stark und schwach ist die Ebene des Mutes – die auch erste positive Ebene ist. Mut trennt das niedere Energieniveau des Drucks, auf dem man sich fühlt, als würde man gegen das Leben ankämpfen, von dem höheren Energieniveau der Energie, auf dem wir uns fühlen, als würden wir mit dem Leben kooperieren.

Hawkins schreibt:

“[Mut] ist der Zustand des Erkundens, der Ausführung, der Tapferkeit und der Bestimmtheit. Auf den niedrigeren Ebenen wird die Welt als hoffnungslos, traurig, angsteinflößend oder frustrierend erlebt; aber auf der Ebene des Mutes wird das Leben als aufregend, anspruchsvoll und stimulierend erlebt. … Hindernisse, welche Menschen besiegen, deren Bewusstsein niedriger ist, sind Stimulanzien für jene, die auf die erste Ebene wahrer Macht aufgestiegen sind. Hier beginnt die Produktivität.”

Mut ist die Trennlinie zwischen einem schwachen und einem starken Charakter. Wenn man über einen Zustand hinaus kommen will, in dem Angst das eigene Leben bestimmt, dann muss man schließlich die Energie des Mutes anerkennen.

Während es sicher nicht die höchste evolutionäre Ebene ist, die erreicht werden kann, ist es jedoch die erste positive Sprosse auf der Leiter nach oben; hin zu beständigeren Zuständen wie Vernunft, Liebe, Freude und Frieden. Auf dieser Ebene sieht man Risiken, erkennt sie an und handelt trotzdem.

Das hat zur Folge, dass die Präsenz der Angst im Leben abnimmt, so dass man in höhere Zustände aufsteigen kann, in denen die eigenen Bedürfnisse leichter befriedigt werden können und Angst einfach unnötig wird. Man erkennt, dass nichts da draußen wirklich angsteinflößend ist, außer man macht es in seinem Kopf dazu – und man hört auf, weiterhin Angst in sich selbst zu erschaffen.

Mut ist der Weg – in dem Sinne, dass man zuerst seine Ängste niederzwingen muss, auch wenn sie einem real erscheinen. So lange man sie meidet, dann wird man sich immer weiter selber schwächen. Wenn man seinen Ängsten aber gegenübertritt, dann lösen sie sich auf.