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Scoreboard für Ziele

Vor kurzem habe ich damit begonnen, ein neues Werkzeug zum Erreichen meiner Ziele zu verwenden: Ein Scoreboard. Es ist sehr leicht herzustellen und zu verwalten. Man entwirft eine Seite, um darauf den Fortschritt aller messbaren Ziele eines Jahres festzuhalten. Ein Scoreboard ist nicht mehr als eine Tabelle mit 3 Spalten. Die erste Spalte ist eine Liste der Ziele, die man hat. Die zweite Spalte sagt aus, wo man sich momentan befindet; die aktuelle Realität für jedes Ziel. In der dritten Spalte steht, wo man sich am Ende des Jahres hinsichtlich eines jeden Ziels befinden will. Der spezifische Zeitrahmen ist beliebig wählbar. Dann füllt man das Scoreboard für alle messbaren Ziele aus und hängt es irgendwo auf, wo man es jeden Tag sieht. Es wird wöchentlich aktualisiert.

Ich messe unter anderem mein Gewicht, mein Körperfett, Website-Besucher, Einkommen von dieser Seite (momentan 0€), die Anzahl der gehaltenen Reden, die Anzahl der geschriebenen Artikel, Tage der Woche, an denen ich meditiere, Anzahl der Informationsprodukte, die veröffentlicht sind und die Anzahl der Abonnenten des Newsletter oder der Feeds.

Ich füge auch eine vierte Spalte zum Scoreboard hinzu, um die Differenz festzuhalten, den ich noch überbrücken muss, zwischen meiner momentanen Realität und meinem Ziel.

Außerdem verpasse ich jedem Ziel eine Bewertung von 1-10, wenn es nicht einfach zu messen ist. Das hilft dabei, den Fortschritt gegenüber sehr subjektiven Zielen zu objektivieren. Wenn man also seine Beziehung verbessern will und man sie momentan mit 4 bewertet, während das Ziel eine 9—10 ist, dann kann man sehen, dass man für dieses Ziel immer noch eine Menge Arbeit vor sich hat. Wenn man es mit 8 bewertet, weiß man, dass man schon nahe dran ist.

Ich finde es gut, dass mein Scoreboard mir sofort eine Bestandsaufnahme dessen bietet, wie gut ich momentan an meinen Zielen dran bin. Ich sehe all die Zahlen – die harten Daten – an einem Ort. Das hilft mir dabei, zu bestimmen, worauf ich meine Mühen in der nächsten Woche konzentrieren will. Man benötigt nur einige Minuten pro Woche, um die Zahlen zu aktualisieren, so dass es nicht schwer zu nutzen ist.

Eine Feinheit, die man vielleicht hinzufügen könnte, wäre eine weitere Spalte für die bisher erreichten Prozent. Viele meiner Ziele passen aber nicht in das Prozent-Modell, so dass ich mich entschied, sie nicht zu nutzen. Man könnte jedoch darüber nachdenken, wenn viele der eigenen Ziele sich gut in Prozent ausdrücken lassen.

Man sollte seine Fortschritte festhalten, nicht um gegen andere im Wettbewerb anzutreten, sondern um zu wissen, wo man steht.