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Traumnahrung

Die Bärentatze – ein wahrer Traum!

Letzte Nacht hatte ich einen weiteren Klartraum. Er passierte in den ersten 30 Minuten nach dem Einschlafen, was bedeutet, dass es ein kürzerer Schlafzyklus war und weniger lebendige Traumwelten auftauchten, verglichen mit denen später in der Nacht.

Manche Menschen haben mich nach essen im Klartraum gefragt, aber ich hatte vorher nie viel darüber nachgedacht. Ich hatte schon oft normale Träume, in denen ich träumte, dass ich etwas aß, aber ich kann mich nicht daran erinnern, in luziden Träumen viel gegessen zu haben, besonders, wenn es darum ging, eine sensorische Einschätzung der Erfahrung vorzunehmen.

Als ich diesmal also im Traum bewusst wurde, entschied ich mich etwas zu essen, um herauszufinden, wie Traumessen schmeckt. In der Szene, in der ich “erwachte”, stand eine Schachtel Donuts in der Nähe – in meiner Traumwalt waren es sogar vegane Donuts – anscheinend aus einem Geschäft hier in der Nähe in Las Vegas, das vegane Donuts herstellt.

Ich schnappte mir eine “Bärentatze”, einer meiner Lieblinge. Er sah aus und roch wie eine echte “Bärentatze”. Ich nahm einen Bissen und er war wirklich lecker. Dann aß ich das ganze Ding (und dieser Laden macht wirklich große “Bärentatzen”, so dass eine wahrscheinlich fast 1000 Kalorien hat).

Der Traumdonut war tatsächlich noch ein bisschen besser, als der in der wirklichen Welt. Die Apfelfüllung schmeckte wirklich frisch und war noch feucht – in der Realität ist sie normalerweise ausgetrocknet. Der Donutteil schmeckte normal, aber der Geschmack der Apfelfüllung war besser als im wirklichen Leben (als wäre sie aus den besten Bioäpfeln gemacht, die man bekommen kann). Ich konnte den Donut zweimal so schnell essen als üblich, weil ich nicht viel kauen musste – zuerst erschien er mir fest im Mund, aber ich musste nur wenig kauen, bis ich ihn schlucken konnte. Die Konsistenz war normal, aber er schien sich – wie Zuckerwatte – nach zwei Sekunden kauen aufzulösen. Und das Beste war, dass die Zuckerglasur auf dem Donut nicht in der Hand schmolz und klebrig wurde und nichts davon abfiel und auf dem Boden landete.

Alles in allem war es, als hätte ich einen Donut in der wahren Welt gegessen – nur besser. Das Tolle an Traumnahrung ist, dass man so viel essen kann, wie man will ohne voll zu sein oder Gewicht zuzulegen. Ich hätte die ganze Box leckerer Traum-Donuts essen können, aber ich entschied mich, den Rest des Traums damit zu verbringen, andere Traumfähigkeiten zu üben.

Eines was ich am Klarträumen wirklich liebe, ist, dass man vorher entscheiden kann, was man im nächsten Klartraum machen wird und wenn man ihn dann hat, ist es leicht, sich zu erinnern, was man machen wollte.

Lustig, dass ich sogar eine To-Do-Liste für meine Träume habe.
Noch jemand, der jetzt Lust auf eine “Bärentatze” hat? :)