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Warum man seine Ziele dort aufhängen sollte, wo man sie sieht

Seine Ziele wöchentlich auf eine Tafel im Büro zu schreiben, ist ein einfacher Tipp um nicht vom Weg abzukommen.
Es handelt sich hier nicht um eine To-Do-Liste. Es ist eine Liste der wichtigen Dinge, die man am Ende der Woche geschafft haben will. Auf der linken Seite stehen meine primären Ziele für die Woche (maximal 3) und auf der anderen Seite liste ich meine sekundären Ziele auf (diese Woche habe ich 9 davon). Ich formuliere meine primären Ziele so, dass es besser ist, nur eines von ihnen erreicht zu haben, als alle sekundären Ziele zusammen.

Sobald man eins der wöchentlichen Ziele erreicht hat, kann man es durchstreichen. Man sollte keins entfernen. Am Ende der Woche enthält die Tafel dann einen Bericht zur Selbstkontrolle. Man sieht, welche Ziele man erreicht hat und welche nicht, und kann dann darüber nachdenken, wie man sich in der nächsten Woche verbessern kann. Vielleicht hat man sich zu viel vorgenommen. Vielleicht ist man zu vielen Ablenkungen erlegen. Vielleicht hat man die meisten seiner sekundären Ziele erreicht, aber keins seiner primären. Oder vielleicht hat man alle seine Ziele erreicht und denkt, dass man sich nächste Woche etwas mehr vornehmen kann.

Selbstkontrolle und Wochenrückblick

Ich habe zwar die meisten meiner Planungsdokumente und Listen auf dem PC und drucke sie regelmäßig aus, aber ich mag es die Tafel in meinem Büro zu benutzen, um meine wöchentlichen Ziele festzuhalten. Manchmal verstrickt man sich in den verschiedenen Tätigkeiten des Tages und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und wenn man sich seine Langzeitziele ansieht, erscheinen sie sehr weit weg. Daher mag ich es, diese kleinen wöchentlichen Meilensteine zu haben, da es einen natürlichen Wochenrhythmus gibt. Wenn ich dann meinen Wochenrückblick durchführe und all meine Planungsdokumente aktualisiere, dann hilft mir ein kurzer Blick auf meine Tafel, um neue Mini-Ziele für die nächste Woche festzulegen.

Ich mag es auch, meine Ziele zu sehen, sobald ich auf meine Tafel schaue und dass sie mich daran erinnert, wo ich am Wochenende stehen will. Nochmal, es handelt sich um Ziele – Ergebnisse – nicht nur um Aufgaben.

Diese Woche beinhalten meine zwei primären Ziele, dass ich an meinem neuen Sportprogramm dran bleibe. Das erste Ziel war, dass ich mein neues, morgendliches Sportprogramm jeden Tag in der Woche durchhalte und das zweite Ziel war der Sport am Abend. Für dieses zweigeteilte Programm brauche ich etwa 120 Minuten am Tag und meistens lese ich dabei oder höre Audio-Programme. Mein drittes primäres Ziel war, dass ich den Entwurf für mein erstes Informationsprodukt fertig stelle. Ich bin dabei, die ersten zwei Ziele zu erreichen (habe keinen Tag ausgesetzt) und das dritte Ziel schaffe ich heute. Ich weiß, dass viele Leute ein Sportprogramm nicht als ihr primäres Ziel betrachten würden, aber basierend auf meinen Jahreszielen ist es das Wichtigste für mich. Tatsächlich ist mein oberstes Ziel für dieses Jahr ein Gesundheits-/Fitnessziel, kein geschäftliches. Die primären und sekundären Ziele müssen auf dem aufbauen, was einem am Wichtigsten ist, ob es nun persönlich oder geschäftlich ist.

Eingebaute Stärkung des Selbstbewusstseins

Anstatt eine Tafel zu nutzen, kann man seine wöchentliche Ziele auch anders sichtbar machen, aber ich mag ihre Einfachheit. Und es ist einfach so befriedigend, eines der Ziele durchzustreichen, das man erreicht hat – viel befriedigender, als es abzuwischen. Vielleicht ist das so, weil man nur noch die Dinge sieht, die man noch tun muss, wenn man die fertigen Ziele wegwischt. Wenn man aber sieht, dass einige Dinge durchgestrichen sind, kann man sie immer noch lesen und sich erinnern:

“Hey, das hab ich geschafft!”

Es kann also sein, dass es eine versteckte Stärkung des Selbstbewusstseins ist, wenn man sieht, dass man Dinge schafft. Ich will am Ende der Woche nicht nur eine Liste der Dinge sehen, die ich nicht geschafft habe. Ich möchte auch sehen, was ich bewerkstelligt habe.