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Steve Pavlina Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen Steve Pavlina - Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen

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Welche Karriere sollte man wählen?

Welche Karriere wünscht man sich? Man sollte erstmal vergessen, wie man das Anderen gegenüber definieren würde und nur darüber nachdenken, wie man das für sich selbst definiert. Was versteht man darunter, eine Karriere zu haben? Ist es nur der Job? Ist es etwas, das man tut, um den Lebensunterhalt zu verdienen? Ist es das, was man für Geld tut? Ist es das, was man auf Arbeit tut?

Die Meisten würde die Karriere als mehr als nur einen Job definieren. Die Karriere ist ein Langzeitmuster der Arbeit, meist über mehrere Jobs hinweg. Eine Karriere verlangt professionelle Entwicklung, um Fähigkeiten über einen gewissen Zeitraum auszubilden, so dass man in einem Bereich vom Neuling zum Experten wird. Und zuletzt würde ich argumentieren, dass eine Karriere bewusst gewählt sein muss; auch wenn einen Andere beeinflussen, muss man am Ende trotzdem entscheiden, Arzt, Anwalt oder Buchhalter zu werden. Wenn man nicht an einem Punkt eine bewusste Entscheidung getroffen hat, würde ich sagen, dass man nur einen Job, keine Karriere hat.

Arbeitet man nur oder lebt man seinen Traum?

In der letzten Zeit sehe ich viele Menschen Schwierigkeiten haben und eine davon ist, dass sie einen großen Teil ihrer Tage in einem Job arbeiten, der nicht bewusst gewählte wurde. Wenn man einmal von der Schule abgeht und in die Arbeitswelt eintritt, dann hat man nicht plötzlich das Wissen, welche Art Karriere man verfolgen sollte. Höchstwahrscheinlich konzentriert man sich als Erstes darauf einen Job zu finden. Und wahrscheinlich muss man diese Entscheidung in den frühen 20ern treffen. Nach 10 oder 20 Jahren hat man ein Arbeitsmuster aufgebaut und Expertise erworben. Aber an welchem Punkt hat man innegehalten, um sich zu fragen, was die eigene Karriere sein wird?

Manchmal fühlen sich die Leute unbehaglich, wenn man sie fragt, was ihre Karriere aussieht (anstatt sie zu fragen, in welchem Job sie arbeiten). Warum? Weil sie von einer Karriere denken, dass diese bewusst gewählt, sinnvoll und bedeutungsvoll sein muss und sie diese Qualitäten in ihrem Job nicht erkennen. Eine andere Möglichkeit ist, dass sie tief in sich fühlen, dass ihre wahre Karriere woanders liegt.

Nur weil man viele Jahre in einem Bereich gearbeitet hat, heißt das nicht, dass man diese Arbeit zu seiner Karriere machen muss. Die Vergangenheit ist vorbei. Man kann weiterhin das selbe Muster anwenden und somit dem selben Weg in der Zukunft folgen, aber man hat auch jederzeit die Freiheit, mit der Vergangenheit zu brechen und sich in der Zukunft einer völlig anderen Karriere zu widmen. Man sollte sich selbst fragen, ob man heute die selbe Arbeit wählen würde, wenn man frisch aus der Schule käme und von Null anfangen müsste. Wenn die Antwort “Nein” lautet, dann hat man gerade nur einen Job, keine Karriere. Die ideale Karriere liegt dann woanders.

Wie ich das Problem gelöst habe

Ich habe diesen Prozess im letzten Jahr selbst durchgemacht, als ich mich fragte:

“Wo liegt meine Karriere?”

Ich habe seit 1994 Computerspiele entwickelt und veröffentlicht. Und das war, was ich tun wollte, als ich 22 Jahre alt war. Die Spieleentwicklung war bewusst gewählt; ich bin da nicht nur reingestolpert. Es hat eine Menge Arbeit gekostet, meine eigene Firma zu gründen und sie zu einem erfolgreichen Geschäft auszubauen. Aber im Alter von 33 Jahren musste ich innehalten und erkennen, dass ich die Spieleentwicklung nicht länger als meine Karriere betrachten konnte. Sie macht mir immer noch Spaß und vielleicht entwickle ich noch viele Jahre lang weiter als Hobby, aber ich betrachte sie nicht länger als meine Karriere.

Und doch war ich einem Dilemma, als ich nach etwas suchte, das ich als meine Karriere bezeichnen konnte. Ich sah all das Kapital, das ich in meine Karriere als Spieleentwickler gesteckt hatte… und eine lange Liste von Zielen, die noch erreicht werden wollten. Natürlich war das echte Problem, dass ich die Vergangenheit in die Zukunft projizierte. So war alles, was ich auf dem Weg vor mir sehen konnte, die Fortsetzung des Weges hinter mir. Meine Lösung war Nullsummen-Denken zu verwenden… mir vorzustellen, wieder bei Null anzufangen, die Vergangenheit für einen Augenblick zu vergessen und die Gegenwart als etwas Frisches und Neues zu sehen, deren Weg nicht schon vorgezeichnet war – ich könnte sie in jede neue Richtung lenken, in die ich wöllte.

Zur selben Zeit, als ich mich entschloss, so zu denken, beschloss ich meine Definition einer Karriere zu erweitern. Während ich mein Spiele-Business leitete, arbeitete ich mit einer dreidimensionalen Sicht auf meine Karriere. Es ging um Erfolg, Ergebnisse und Leistung, einen komfortablen Lebensunterhalt verdienen, gute Verkäufe machen, Kunden bedienen etc. Zu unterschiedlichen Zeiten war ich Spieleprogrammierer, Spieleentwickler oder Publisher. Das waren die Bezeichnungen, die ich benutzte.

Während diese Art Ziele in meinen 20ern für mich sehr motivierend war, fand ich sie einige Jahre später sehr viel weniger motivierend. Mehr zu erreichen und mehr Erfolg zu haben, waren für sich allein einfach nicht mehr genug Motivation. Und ich habe andere Leute gesehen, die in der selben Situation feststeckten – die Dinge, die sie zu einem Zeitpunkt sehr motivierten, erschienen Jahre später bei weitem nicht mehr so motivierend. Die Motivationsstrategien, die in den 20ern wirken, müssen nicht notwendigerweise auch in den 30ern funktionieren.

Meine Lösung war, hinter die Etiketten zu sehen und den Kern meiner Karriere zu entdecken. Als ich hinter die Etiketten des Spieleprogrammierers, des Spieleentwicklers und des Publishers schaute, sah ich, dass es der Kern meiner Karriere war, Leute zu unterhalten. Das war der wirkliche Sinn und Zweck hinter dem, was ich tat. Und ab da ergab es für mich Sinn, dass dies ein sehr motivierender Zweck für mich in meinen 20ern war, aber in meinen 30ern verlor er seinen Reiz, weil ich bis zu einem Punkt gewachsen war, an dem ich feststellte, dass Leute zu unterhalten nicht länger die BESTE Möglichkeit war, etwas beizutragen.

Wovon wird man inspiriert?

Man sollte einen Augenblick darüber nachdenken. Was ist der Kern der eigenen Karriere? Was trägt man bei? Was ist das große Ganze hinter dem, was man tut? Wenn man für ein großes Unternehmen arbeitet – wie unterstützen die eigenen Handlungen einen höheren Zweck? Man muss ehrlich mit sich sein. Und darf nicht die Rolle ignorieren, die das eigene Unternehmen in der Karriere spielt; die eigene Karriere hängt stark davon ab, was man am Ende beisteuert. Wenn man wahrhaftig einen noblen Zweck in dem finden kann, was man tut, ist das großartig. Wenn man zum Beispiel in einem Lebensmittelmarkt arbeitet, wird man vielleicht von dem Umstand inspiriert, dass man dazu beiträgt, Menschen zu ernähren. Man sollte diesen Zweck aber nicht herbeireden, wenn man selbst nicht daran glaubt. Wenn man glaubt, dass der eigene Beitrag schwach oder negativ ist, dann sollte man das vor sich selbst zugeben, auch wenn man nicht plant, sofort etwas dagegen zu unternehmen.

Man muss hinter die Etiketten schauen. Man darf nicht stehen bleiben, indem man seine Karriere als Programmierer, Anwalt oder Arzt definiert. Was trägt man als Programmierer bei? Wie macht die eigene Karriere einen Unterschied in den Leben anderer Menschen? Ist es nicht mehr als ein Weg um Geld zu verdienen? Löst man als Anwalt Streitigkeiten und verbreitet Frieden oder melkt man Konflikte, um Geld zu verdienen? Heilt man als Arzt Menschen oder ist man nur ein legaler Drogenhändler? Was ist im Moment die Essenz der eigenen Karriere?

Wenn man nun seine Antwort hat, muss man sich als nächstes fragen, ob sie zu einem passt. Ist das wirklich die Karriere, die das Beste widerspiegelt, was man sein kann?

Zeit für eine neue Karriere?

Wenn man entdeckt, dass der wahre Zweck hinter seiner aktuellen Arbeit nichts anderes ist, als eine handvoll Investoren reicher zu machen… nichts Nobleres als das… ist das dann eine korrekte Reflexion des Besten, was man beitragen kann? Ist das das eigene Ich?

Wenn man bereits eine Karriere hat, die das Beste widerspiegelt, was man sein kann, dann ist das wunderbar. Wenn es nicht so ist, sollte man erkennen, dass man die Freiheit hat, das zu ändern. Wenn die Karriere als ein regionaler Limolieferant darauf hinausläuft, Zuckerwasser zu bewerben, um Leute fetter zu machen, muss man das nicht so lassen.

Ich denke, sobald man erkennt, dass die aktuelle Arbeit nicht zu dem passt, wer man ist, dann muss man eine Entscheidung treffen. Man muss entscheiden, ob man es verdient, eine Karriere auszuüben, die wirklich zu einem passt. Wenn man nicht der Meinung ist, dass man es verdient, dann wird man seine Karriere in solch eingeschränkten Begriffen wie Job, Geld, Gehaltsscheck, Beförderung, Chef, Kollegen etc. definieren. Man wird von niemanden gezwungen, das als Definition von Karriere zu akzeptieren.

Auf der anderen Seite kann man wählen, eine andere Definition von Karriere anzunehmen, welche Begriffe wie Sinn, Berufung, Beitrag, Bedeutung, Überfluss, Glück, Erfüllung etc. verwendet. Dazu ist ein Ansatz von oben nach unten nötig. Zunächst denkt man intensiv darüber nach, was der eigene Zweck hier ist… welche Art Beitrag will man mit seinem Leben leisten? Wenn man das einmal herausgefunden hat, arbeitet man sich auf die Ebene herunter, wie man das in seiner Arbeit manifestieren kann.

Und für viele Menschen wirkt der scheinbar unmögliche Teil der Manifestation lähmend. Das gilt besonders für Männer, die normalerweise ihre Verantwortung als Ernährer sehr ernst nehmen. Man hat sieht sich daher vor die Wahl gestellt: Man könnte im aktuellen Job bleiben, welcher die Rechnungen zahlt und einem ein gutes Einkommen sichert oder man könnte in etwas hinein springen, das besser zu einem passt, aber bei dem man noch nicht sieht, wie man damit Geld verdienen kann. “Ich muss eine Hypothek abzahlen und habe eine Familie, die von mir abhängig ist; ich kann ihnen das nicht antun.”

Geld und Glück – Man kann beides haben

Das Problem ist jedoch zu glauben, dass das die einzigen Alternativen sind… zu denken, dass man eine Wahl zwischen Geld und Glück treffen muss. Diese Annahme ist es, die die Lähmung auslöst und einen vom Handeln abhält. Man kann sich auch die dritte Alternative ausmalen: Geld und Glück – beides zusammen. Das ist in Wahrheit auch das wahrscheinlichste Ergebnis. Wenn man aktuell keine Karriere hat, die einen nicht in dem Sinn tief erfüllt, dass man meint, etwas auf eine bedeutende Art und Weise beizutragen, dann wird man sich tief drinnen selbst sabotieren, so dass man damit nicht allzu weit kommen wird. Man wird immer wissen, dass man auf dem – für einen selbst – falschen Weg ist und das wird eine demotivierende Wirkung auf alles haben, was man in diesem Arbeitsfeld zu unternehmen versucht. Man wird seinen Job machen, aber man wird sich nie so fühlen, als würde man sein Potential ausschöpfen. Man wird immer Probleme mit Aufschieberei und schwacher Motivation haben und sie werden nie gelöst werden, egal wie viele Zeitmanagement-Techniken man ausprobiert. Der Job wird nie wie eine wirklich erfüllende Karriere wirken – er kann soweit nicht wachsen, weil man seinen Karrierebaum in schlechte Erde gepflanzt hat. Man wird immer einem Bonsai haben.

Wenn man seine Karriere jedoch von oben nach unten ausrichtet, so dass das, was man am Ende beisteuert, ein Ausdruck des besten Selbsts ist, dann wird auch das Geld kommen. Man wird das, was man tut, so sehr lieben und man wird seine Arbeit so erfüllend finden, dass es nicht schwer sein wird, daraus ein Einkommen zu beziehen. Man wird einen Weg finden, das zu tun. Geld zu verdienen, steht nicht im Konflikt mit dem höheren eigenen Zweck; sie können auf dem selben Weg liegen. Je mehr Geld man verdient, desto größer die Fähigkeit, etwas beizutragen.

Aber am Wichtigsten ist, dass man auch fühlt, dass man all das Geld verdient, das man bekommt. Wenn die Karriere mit dem höchsten Selbst in Einklang steht, wird man nicht heimlich denken, dass der fortwährende Karriereerfolg bedeutet, dass man dem falschen Weg weiter folgen muss. Man wird sich nicht mehr zurückhalten. Man wird seine Karriere so weit voranbringen, wie man kann, weil sie ein Ausdruck von dem ist, was man selbst ist. Und das wird einen weitaus empfänglicher für all die Möglichkeiten machen, die um einen herum zu finden sind – finanzielle oder auch andere.

Moment der Wahrheit

Aber wie nimmt man den Übergang vor? Braucht man einen Vertrauensvorschuss? Nicht wirklich. Ich denke nicht, dass man so etwas braucht. Man braucht eher einen Schuss Mut und es ist eine logische Art Mut, kein emotionaler Mut. Letzten Endes muss man eine Entscheidung darüber treffen, wie wichtig einem das eigene Glück und die eigene Erfüllung sind. Mal ehrlich, wie wichtig ist einem eine erfüllende, bedeutsame Arbeit? Ist es okay, in einem Job weiterzuarbeiten, welcher einem nicht erlaubt, sein Bestes beizusteuern? Wenn man sich in einer solchen Situation wieder findet, dann ist die Antwort “Ja” – man hat sich damit arrangiert und toleriert die Situation.

Aber Menschen, die sich selbstverwirklichen und diesen Sprung an einem Punkt erfolgreich vollziehen, werden schlussfolgern, dass es definitiv nicht okay ist. Es ist eigentlich nicht tolerierbar. Sie werden aufwachen und sagen:

“Moment mal. Es ist absolut inakzeptabel für mich, eine riesige Menge Zeit in einem Job zu verbringen, welcher keine tiefe erfüllende Karriere ist. Ich kann so nicht weiter machen. Das hört jetzt auf.”

Diese Menschen wachen auf, indem sie erkennen, dass das Wichtigste an einer Karriere ist, dass sie Glück, Erfüllung und Leben für einen Zweck unterstützt. Dinge wie Geld, Erfolg und Leistung stehen erst weit hinten an zweiter Stelle. Wenn man aber aus der ersten Kategorie heraus arbeitet, wird die zweite Kategorie von allein ihren Weg finden.

Bevor man dieses Erwachen erlebt, sieht man wahrscheinlich nicht, wie der letzte Satz möglich ist. Einfach weil man nicht versteht, dass es nicht mehr als eine Wahl ist. Man hat sich wahrscheinlich entschlossen, in der aktuellen Karriere Geld über Erfüllung zu stellen. Aber das heißt nicht, dass man Erfüllung nicht haben kann – man kann sich jederzeit entscheiden, seine Priotitäten zu ändern und danach zu handeln. In Wahrheit hat man sich entschieden, in der momentanen Arbeit nicht erfüllt zu sein. Man hat sich der Illusion hingegeben, dass Geld mit Erfüllung in Konflikt steht und das Geld Wichtigere von beiden ist, daher ist das alles, was man sehen kann. Unwichtig, welche Arbeit man nimmt, man wird feststellen, dass sich die Annahme bewahrheiten wird.

Viele Wege führen nach Rom

Wenn man aber einmal die Erfahrung des Aufwachens gemacht hat und sich fest entschließt, seine Erfüllung an die erste Stelle zu setzen, erkennt man plötzlich, dass man auch die Wahl hat, erfüllt zu sein UND genügend Geld zu haben. Es gibt unzählige Wege, beides zu haben; man muss sich nur erlauben, sie zu sehen. Man erkennt, dass man derjenige war, der ENTWEDER/ODER wählte, anstatt UND, während man die ganze Zeit die Freiheit hatte, UND zu wählen, wenn man das wöllte.

Man setzt selbst die Standards für die eigenen Karriereentscheidungen. Höchstwahrscheinlich stehen “Erfüllung” und “bedeutsame Beiträge zu machen” ziemlich weit unten im Vergleich dazu, “an interessanten Aufgaben zu arbeiten” und “ausreichend Geld zu verdienen”. Aber diese Standards setzt man selbst. Man hat immer die Freiheit zu sagen: ‘Eine bedeutsame und tief erfüllende Karriere zu haben, ist ein absolutes MUSS für mich. Nur für Geld allein zu arbeiten, ist keine Option.’ Und wenn man einmal diese bewusste Entscheidung trifft, wird man beginnen, die Möglichkeiten zu sehen, die zu diesem neuen Standard passen. Aber man wird diese Möglichkeiten niemals erkennen, so lange man es okay findet, seine ganze Arbeitszeit unerfüllt zu verbringen.

Ich will an diesem Punkt schließen. Um eine erfüllende Karriere zu haben, die einem ausreichend Geld einbringt, braucht es keinen Vertrauensvorschuss. Man muss nur eine Entscheidung treffen. Man muss nur eines Tages aufwachen und sich selbst sagen, dass man beides verdient und dass man sich nicht mit weniger zufrieden gibt. Es geht nicht darum, den richtigen Job zu finden. Eine Karriere ist nichts, das man findet; man benötigt dafür niemanden, der einem etwas gibt. Man unterliegt nicht den Umständen. Eine Karriere ist etwas, das man erschafft; etwas das man aufbaut. Es bedeutet, dass die Arbeit, die man täglich verrichtet im Einklang steht mit dem, was man als seinen Lebenssinn betrachtet. Wenn man einmal beginnt, diese Arbeit zu verrichten, auch wenn man anfangs dafür vielleicht nicht bezahlt wird, wird das eigene Selbstbewusstsein bis zu einem Punkt wachsen, an dem man so einfallsreich und offen für neue Möglichkeiten ist, dass man keine Schwierigkeiten mehr hat, damit eine Menge Geld zu verdienen. Wenn man aber diesen Weg geht, wird das Geld nicht wichtig sein. Es wird nur ein Hilfsmittel sein, um mehr von dem zu tun, was man liebt.

Das eigene Leben ist zu wertvoll, um es zu verschwenden, indem man nur für Geld arbeitet oder für einen Zweck, der einen nicht inspiriert. Keiner kann einen von dieser Entscheidung zurückhalten außer man selbst. Besonders sollte man sich nicht hinter den Bedürfnissen der Familie verstecken. Wenn die Familie einen wirklich liebt, dann wollen sie mehr als alles andere, dass man erfüllt ist und für einen Lebenssinn lebt. Und wenn man sie liebt, ist es dann nicht die wichtigste Rolle als gutes Beispiel voranzugehen und zu zeigen, wie man glücklich ist? Was für Karrieren würde man für seine Kinder wollen? Und will man das selbe für sich auch?