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Steve Pavlina Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen Steve Pavlina - Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen

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Wie man Geld manifestiert

Ich habe ja einiges über das Gesetz der Anziehung geschrieben, aber in diesem Artikel werde ich mich vor allem auf den Aspekt der Geld-Manifestierung konzentrieren.

Verspieltheit

Der wichtigste Aspekt um Geld zu manifestieren, ist, mit der richtigen Einstellung ranzugehen. Man sollte sich diese Einstellung als die Grundstimmung, bezüglich der Aktivität “Geld anziehen”, vorstellen. Wie würde man selbst diese Beziehung beschreiben? Ist sie gierig, bedürftig, aufgeregt, hoffnungsvoll etc.?

Wenn man diesen Prozess aus der Bedürftigkeit heraus angeht, aus dem Gefühl des Festhalten-Wollens, des Mangels oder mit zu viel Ernsthaftigkeit, dann wird man höchstwahrscheinlich scheitern. Das ist die richtige Einstellung, um nichts anzuziehen – oder um die Dinge schlimmer zu machen, indem man unerwünschte Ausgaben anzieht – aber es ist nicht die richtige Einstellung, um Geld anzuziehen.

Wenn man also herangeht, indem man sagt:

“Ich brauche wirklich 1000 Euro, um meine Miete nächsten Monat zahlen zu können, also werde ich mich darauf konzentrieren, um Geld über das Gesetz der Anziehung zu manifestieren”,

naja, dann viel Glück dabei. Ich würde aber nicht drauf wetten.

Eine etwas bessere Einstellung ist die der Hoffnung, aber selbst diese ist auch noch ziemlich schwach. Mit Hoffnung kommt man nicht weit. Eine viel bessere Einstellung ist es, aus einem Universum der Neugier und des Experimentierens zu kommen. Man sollte sich in das Gefühl kindlicher Verwunderung begeben. Mit dieser Einstellung könnte man interessante Ergebnisse erzielen.

Eine noch viel stärkere Einstellung ist es, Gefühle der Verspieltheit und Aufregung zu erzeugen. Dies ist eine großartige Herangehensweise, Geld zu manifestieren. Im nächsten Teil werde ich eine Geschichte erzählen, die illustriert, wie ich dies mit meiner Tochter gemacht habe.

Wissen

Wenn man Geld manifestieren will, ist es wichtig zu wissen, dass dieses Geld schon existiert. Wenn es überhaupt versteckt ist, dann in Sichtweite und es wartet nur darauf, dass man es aufhebt. Das gilt, egal, ob wir nun über Geld sprechen, das auf der Straße liegt oder über Möglichkeiten, die Geld abwerfen.

Man sollte wissen, dass man das Geld und die Möglichkeiten direkt vor der Nase hat. Man muss nur seine “Augen” anpassen, um sie zu sehen. Dies macht man, indem man seine Grundeinstellung ändert – die eigenen Frequenzen der Gedanken und Emotionen – hin zu solchen, die fähig sind, Geld aufzuspüren.

Es ist lustig, sich diesen Prozess der Änderung der Grundeinstellung so vorzustellen, als ob man die Dimension wechselt, als ob man in ein anderes Wahrnehmungsspektrum wechselt. Diese andere Realität war die ganze Zeit da. Man konnte sie vorher nur nicht sehen, weil man auf einer inkompatiblen Frequenz war, einer Frequenz, die das Geld unsichtbar und unaufspürbar für die Sinne machte. Vielleicht saß man im roten Teil des Spektrums fest während das Geld im blauen Teil war.

Es ist ja offensichtlich, dass die Sinne so einiges aufnehmen während des Tages, aber man nur einen winzigen Teil dieses Inputs tatsächlich bemerkt. Um Geld zu manifestieren, muss man die Einstellung der Sinne so ändern, dass nützlicher Input beachtet wird, den man vorher unbewusst als irrelevantes Hintergrundrauschen ignoriert hat. Diese Einstellung benötigt einige Zeit, aber man kann es auf jeden Fall schaffen.

Erst kürzlich habe ich meiner Tochter Emily (10) beigebracht, wie man Münzen manifestiert. Das habe ich gemacht, indem ich es in ein Spiel verwandelt habe. Wenn wir zusammen draußen unterwegs sind, fordere ich sie heraus, mehr Münzen zu finden als ich.

Als wir das Spiel zum ersten Mal gespielt haben, war sie wirklich schlecht. Ich fand einige Münzen auf unserem Spaziergang, häufig welche, an denen sie geradewegs vorbeigelaufen war ohne sie zu bemerken. Die Münzen waren nicht auf der selben Frequenz wie die Realität ihrer Wahrnehmung.

Später fing sie an, Dinge zu bemerken, die münzenähnlich waren, aber eben keine Münzen. Sie fand Flaschenverschlüsse, Büroklammern, Papierschnipsel und münzenähliche Flecken auf dem Boden – alles außer Münzen. Ich blieb dabei ihr immer wieder zu sagen, dass überall Münzen sind, man sich aber auf die “Münzen-Überfluss-Frequenz” begeben muss, um sie zu sehen. Immer wenn ich ihr eine Münze zeigte, die ich fand, war ich mir sicher, dass es ihr schrittweise half, ihre Haltung gegenüber der Münzen auf die richtige Frequenz zu bringen.

Eine Grund, weswegen sie schlecht in diesem Spiel war, war dass sie die Möglichkeit der Existenz der Münzen, die überall lagen, wo sie ging, gar nicht bedachte. Sie dachte einfach nicht, dass es so viele Münzen in Sichtweite geben könne. Indem ich ihr zeigte, dass es die Münzen tatsächlich gab – und dass sie nur scheiterte, sie zu sehen – half ich ihr, ihre Annahmen zu verändern. Sie hörte auf zu denken, dass das Spiel etwas außerhalb ihrer Kontrolle war (also sich auf Glück zu verlassen) und fing an, es als etwas zu akzeptieren, was sie kontrollieren konnte (wie ihre mentale Offenheit und Aufmerksamkeit).

Das erste Mal, als sie an einer Münze vorbei lief, hob ich sie auf und sagte:

“Schau mal, Emily. Hier lag ein Nickel und du bist einfach vorbei gelaufen! Deine Augen haben ihn auf jeden Fall gesehen, weil du in die richtige Richtung geschaut hast, aber dein Gehirn hat ihn nicht registriert. Du musst wohl noch deine Einstellung anpassen. Denk dran – die Münzen sind überall! Du musst deinen Augen nur befehlen, dass sie sie auch sehen.”

Anfangs überraschte sie das. Sie konnte es als Glück abschreiben oder als eine Art Trick oder als einen momentanen Aussetzer von ihrer Seite. Als es immer wieder passierte, reagierte sie frustriert. Ich half ihr, diese Frustration in Vergnügen umzuwandeln, indem ich hervorhob, dass sie wirklich gut war im Falschenverschluss- und Fleckefinden und wir lachten ausgiebig darüber. Sie musste ihren Geist nur noch ein wenig mehr anpassen ans Münzenfinden.

Schließlich began sie zu akzeptieren, dass da wirklich überall Münzen lagen und sie sie nur bemerken musste. Es schien als ob sie anfing, ihren Augen und ihrem Geist zu sagen, mit dem Programm klar zu kommen und endlich anzufangen, Münzen zu bemerken.

Emily mag Wettbewerb und das nutzte ich, indem ich sie herausforderte mehr Münzen zu finden als ich, was ihre Motivation und ihren Wunsch ankurbelte, gut darin zu werden. Sie weiß, dass es technisch gesehen ein faires Spiel ist und verschaffte sich selbst einen Vorteil, indem sie vor mir lief, um die Erste zu sein, die neue Münzen auffinden konnte. Und da sie nur 1,44m klein ist, ist sie näher am Boden als ich.

Langsam wurde sie besser in dem Spiel. Gestern sind wir wieder raus gegangen und haben gespielt. Während einer Stunde Herumlaufen auf dem Vegas Strip hat sie das hier gefunden: 46 Cents, 1 Quarter, 3 Nickel und 6 Pennies. Ich habe in der selben Zeit nur 6 Cent gefunden. Sie hat das Spiel zum ersten Mal gewonnen und war sehr aufgeregt deswegen. Natürlich lobte ich sie sehr dafür, um sie zu motivieren, sich zu verbessern.

Ich wage zu sagen, dass sie wahrscheinlich besser ist, im Münzenfinden als ich es momentan bin. Sie weiß, dass überall Münzen herumliegen, aber sie taucht auch wirklich in den Wettbewerbsgeist des Spiels ein, welches für sie sehr viel aufregender ist als für mich. Ich denke, teilweise mag sie das Spiel, weil es fair ist und jeder von uns gewinnen kann und weil es keinen Grund gibt, dass sie nicht mindestens ebenso geschickt sein kann wie ich.

Wenn man eine Atmosphäre der Verspieltheit und Aufregung erschaffen will, sind Kinder oft begabter als Erwachsene. Das ist die selbe Stimmung, die wir als Erwachsene wiederherstellen müssen, um zu manifestieren, was immer wir uns wünschen.

Es mag albern klingen, dieses Spiel als Erwachsener zu spielen, aber es ist ein Spiel, das es wert ist, gespielt zu werden. Wenn man mit Freunden ausgeht, könnte man einen Wettbewerb haben, um zu sehen, wer das meiste Geld manifestieren kann. Man ist vielleicht nicht besonders aufgeregt, wenn man Münzen findet, aber vielleicht kann man etwas Aufregung erzeugen, indem man mit Freunden einen albernen Wettbewerb hat. Diese Albernheit wird einen tatsächlich auch in die richtige Stimmung bringen und damit die eigene Fähigkeit verbessern Geld zu manifestieren.

Distanziertheit

Die Menschen sind häufig verwirrt über die Beziehung zwischen Wunsch und Distanziertheit. Sind sie nicht gegensätzlich? Wie kann man beide zur gleichen Zeit umsetzen? Ist der Wunsch nicht eine Form der Bindung?*

Nein, die beiden stehen nicht im Konflikt. Sie können wunderbar nebeneinander existieren.
Ich erkläre es…

Der Wunsch dreht sich um das, was man gern erschaffen möchte. Man könnte diese Stimmung als Leidenschaft, Aufregung oder sogar Lust beschreiben. Er ist ein köstlicher Pool, voll mit Emotionen, die man beschwört, indem man sich auf ein neues Ziel konzentriert. Je mehr man sich etwas wünscht, desto besser ist es, so intensiv zu wünschen, wie es geht!

Distanziertheit – auf der anderen Seite – dreht sich darum, wie diese Wünsche sich letztendlich für einen manifestieren. Wenn man sich zu sehr an den Zeitpunkt und die Erscheinungsform der Wünsche bindet, vermasselt man den Manifestierungsprozess. Anstatt die Stimmung von Verspieltheit und Reichhaltigkeit festzuhalten, fängt man an Signale wie Bedenken, Sorge und Stress zu senden. Das sollte man nicht tun!

Würde man sich stressen und sorgen, wenn man nicht genügend Münzen auf dem Boden fände? Würde diese Stimmung die eigene Leistung verbessern? Nein, das würde sie nur verschlechtern.

Wenn man bemerkt, dass man frustriert wird, sollte man pausieren, atmen und zurück auf die Wunschseite gehen. Die entstandene Vision von dem, was man maifestieren will, sollte man festhalten und in den positiven Gefühlen schwelgen, die daraus entstehen, dass man im Herzen und im Geist da ist, wo man hin will. Man sollte wissen, dass die physische Realität bald aufholt, wenn man die Stimmung halten kann.

Wenn man sich aus Leidenschaft oder Aufregung – nicht durch Stress – bewegt fühlt, etwas zu tun, dann sollte man diese Aktivitäten durch sich hindurch fließen lassen. Es sollte wirken, als wäre es eher Arbeit, wenn man sich zum Aufhören zwingen müsste – man würde sich dann fühlen, als würde man kneifen und sich zurückhalten, wenn man stillsitzen müsste. Man sollte seinen Impulsen folgen. Aber man sollte sich nicht um die direkten Ergebnisse dieser Handlungen sorgen. Es könnten einige unerwartete Wendungen auf dem Weg passieren.

Power

Wenn man Geld manifestiert, ist es besonders wichtig, dass man seine Macht nicht an das Geld übergibt. Das würde die eigenen kreativen Fähigkeiten negieren und es käme sicher kein Geld rein, wenn man dies tut. Das ist ein SEHR häufiger Fehler. Man kann die Kraft der Manifestation nicht handhaben, indem man denkt, man kann etwas, das man sich wünscht, manifestieren (d.h. Geld) während man gleichzeitig glaubt, dass dieser Wunsch Macht über einen ausübt (d.h. das Geld).

Wenn man Geld manifestieren will, DARF man NICHT glauben, das Geld eine Machtquelle ist. Geld kann einem keinen Reichtum, keine Erfüllung oder Glück geben. Es kann einem wirklich gar nichts geben. Geld liegt nur da – all die Macht kommt von einem selbst. Wenn man glaubt, dass man mehr Macht hat, indem man einfach mehr Geld anhäuft, dann hat man eine Einstellung, die sagt:

“Ich bin zu schwach, Geld anzuziehen.”

So muss man eben doch einen Job annehmen ;)

Man sollte es so sehen: Wenn man Geld manifestieren will, aber glaubt, dass Geld selbst eine Machtquelle ist, dann gibt man tief in sich drin, dem Geld die Macht, “Nein” zum eigenen Selbst zu sagen. Wenn Geld Macht hat, kann es sich weigern, aufzutauchen.

Anstatt dieses verrückten, falschen Ansatzes, muss man – im Geist und im Herzen – wissen, dass man selbst zu 100% das Geld dominiert und dass das Geld sich zu 100% dem eigenen Selbst unterwirft. Man beherrscht es komplett. Wenn man ihm befiehlt aufzutauchen, dann wird es gehorchen. Es hat selbst keine eigene Macht. Es kann sich nicht weigern.

Wenn man Geld manifestiert, dann BEFIEHLT man ihm, in die Wirklichkeit zu treten. Man ist der SCHÖPFER. Das Geld hat keine Chance, außer zu gehorchen – aber das wird es nur tun, wenn man seine Macht richtig handhabt. Wenn man die eigene Macht an das Geld übergibt, dann gibt man ihm die Macht, die eigenen Forderungen zu verweigern. Das Geld wird sagen:

“Na, wenn du mich entscheiden lässt, dann sag ich nein, und bleibe hier drüben.”

Wenn man an Geld herangeht, als wäre es eine Machtquelle und dann versucht, es zu manifestieren, versucht man eigentlich, es niederzuzwingen und das ist ein Wettkampf, den man normalerweise verliert. Dieser Wettkampf ist jedoch komplett im eigenen Inneren – und ziemlich geisteskrank. Es ist, als ob man versucht, mit sich selbst zu ringen. Wie kann man da gewinnen? Es ist eine falsche Realität, die man projiziert, weil man noch nicht bereit ist, seine eigene Macht völlig auszüben.

Man sollte sich daran erinnern, dass Geld nur eine Zahl ist. Oder es sind kleine Metall- und Papierstücke. Wie könnte so etwas mächtiger sein als ein bewusstes menschliches Wesen wie man selbst?

Wenn man meint, dass, wenn man einmal Geld hat, man immer stärker wird, dann ist man verrückt. Absolut irre! Wenn man tatsächlich aus dieser Einstellung heraus Geld manifestiert, wäre es wahrscheinlicher, dass man sogar noch schwächer werden würde. Und das wäre doch ein schlechtes Ergebnis für einen, obwohl es scheint, als wäre es das, was man sich wünschte. Man wäre ein unentschlossener und willensschwacher Mensch mit mehr Geld und würde das Geld immer noch als mächtiger betrachten als sich selbst, sogar wenn es im eigenen Besitz ist. Dann würde man eine Bindung zu ihm aufbauen und hätte Angst, es zu verlieren, weil man es fälschlicherweise immer noch als Machtquelle betrachten würde. Es würde zu einer Quelle der Sicherheit – und zwar eine ständig verwundbare. Je mehr Geld man hätte, desto paranoider würde man, es zu verlieren. Das würde wirklich alles gründlich vermasseln. Man sollte also sehr, sehr froh sein, wenn man natürlicherweise weniger Geld anzieht, wenn man Geld als Machtquelle betrachtet. Wenn man Geld in sein Leben einlädt, aus der verrückten Einstellung heraus, seine Macht abzugeben, dann wir Geld zum Herr über einen und man wird für immer sein Sklave sein. Das sollte man nicht versuchen!

Wenn Geld aber keine Macht hat, warum sollte man es dann überhaupt manifestieren? In Wahrheit muss man das gar nicht. Aber wenn man es trotzdem gern möchte, dann sollte man es als Spiel betrachten. Geld ist nur ein Spielzeug, mit dem man spielt. Man kann aufgeregt sein über die Erfahrung, Geld zu manifestieren, aber man sollte nicht überlegen, was man mit ihm tut, wenn man es einmal hat. Es ist lediglich eine Zahl.

Wenn man sich etwas wünscht, von dem man denkt, dass man es durch Geld bekommen kann, dann sollte man sich direkt auf diesen Wunsch konzentrieren und nicht auf das Geld, von dem man denkt, dass man es braucht, um sich den Wunsch zu erfüllen. Geld kann, muss aber nicht ein Teil, des Manifestationsprozesses sein.

Man sollte sich nur direkt auf das Geld manifestieren direkter konzentrieren, wenn man fähig ist, Geld als Spielzeug zu betrachten – wie einen Punktestand im Spiel. Es ist etwas, das man des Spaßes wegen manifestiert, nichts, weswegen man sich stressen und abarbeiten muss.

Noch einmal: Man sollte seine Macht NICHT an das Geld übergeben. Man muss wissen, dass Geld völlig machtlos ist. Die ganze Macht steckt in einem selbst, niemals im Geld.

Hocharbeiten

Wenn man Geld manifestiert, sollte man klein anfangen und sich zu größeren Beträgen hocharbeiten. Man sollte es als einen Punktestand betrachten, den man versucht, zu erhören. Man sollte jedoch größere Beträge nicht auf ein Podest stellen, nur weil man annimmt, dass sie schwerer zu manifestieren sind.

Im Sommer 2006 habe ich angefangen, Pennies zu manifestieren. Dann habe ich mich zu Nickeln, Zehncent-Münzen und Vierteldollars hochgearbeitet. Für einige Wochen habe ich mich auf Vierteldollars konzentriert. Dann arbeitete ich mich auf 100$ zu 1000$ und schließlich zu 10.000$ und 50.000$ hoch. Alles in allem brauchte ich nicht einmal ein Jahr, um 50.000$ zu manifestieren. Ab diesem Punkt interessierte mich nicht-monetäres Manifestieren mehr und ich hatte viel Spaß dabei, Dinge in meinem sozialen Leben zu manifestieren – Freunde, Mentoren und andere Leckerbissen. Ehrlich gesagt finde ich Geld zu manifestieren ziemlich langweilig, verglichen mit all den anderen tollen Sachen, die man manifestieren kann. Es ist, als ob man ein Videospiel spielt und sich wegen des Punktestandes verrückt macht. Das kann eine Zeit lang Spaß machen, aber irgendwann will man sich auf interessantere Aspekte in der Spielewelt konzentrieren.

Wenn man gut darin ist, Münzen zu manifestieren, dann kann man auch größere Summen manifestieren. Der Ablauf ist der selbe. Manche Einstellungen können einem im Weg stehen. Wenn man sich aber nach und nach zu höheren Summen hocharbeitet, zerfallen diese falschen Ansichten.

Wenn Emily irgendwann gut darin wird, Münzen zu manifestieren und sich wohl und selbstbewusst damit fühlt, dann werde ich sie herausfordern, größere Summen zu manifestieren. Sie wird dieses Geld wohl nicht sehr oft auf dem Boden finden, aber es wird auf anderen Wegen auftauchen.

Geld kommt zu einem durch die Filter der eigenen Einstellungen, aber man muss diese nicht radikal ändern. Man muss nur genug der Einstellungs-Tür öffnen, um unterschiedlichen Summen zu erlauben, zu einem zu kommen.

Münzen kann man eventuell auf dem Boden finden, wenn man herumläuft. Manchmal findet man auch Geldscheine. Größere Summen können sich durch Aktien, bei Geschäftsabschlüssen, durch Erbschaften, durch inspirierte Handlungen und auf anderen Wegen manifestieren. Man sollte annehmen, dass die größeren Summen direkt vor der eigenen Nase liegen, einen anstarren und anschreien, sie zu bemerken. Man muss seine Stimmung nur auf die richtige Frequenz einstellen, um sie aufheben zu können.

Ich habe bemerkt, dass ich durch die Umstellung meiner Stimmung – um größere Summen und neue Erfahrungen in anderen Teilen meines Lebens zu manifestieren – ich scheinbar nicht mehr mit dem Finden kleinerer Summen eine Resonanz bilden kann. Ich bin nicht mehr so gut darin Münzen zu manifestieren, wie ich es 2006 war. Der Grund dafür ist, dass ich mich nicht mehr auf der Frequenz befinde, die man benötigt, um Münzen zu manifestieren. Heutzutage nutze ich eher das Law of Attraction, um soziale Verbindungen und Reiseerfahrungen zu manifestieren. Ich habe meine Stimmung so eingestellt, dass sie sich auf diesen Teil der Wahrnehmungsfrequenz konzentriert. Ich fühle mich auch aufgeregter und verspielter in diesen Bereichen, als meinem finanziellen Punktestand zu erhöhen.

Kongruenz

Jede Beziehung im eigenen Leben trägt zur allgemeinen Stimmung – die man aussendet – bei. Das schließt auch die unterschiedlichen Arten der Beziehung ein, die man zum Geld hat.

Ein Beispiel: Wenn man einen Job hat, der richtig bescheiden ist und nicht besonders viel Geld abwirft und man versucht, Geld nebenbei zu manifestieren, dann wird das wahrscheinlich nicht funktionieren, da man jedes Mal, wenn man zur Arbeit zurück geht, riskiert, erneut das Gefühl des finanziell Unbegünstigten zu betonen.

Das ist der Punkt, an dem viele Menschen mit dem LoA nicht weiter kommen. Sie strahlen täglich Stimmungen aus, die miteinander in Konflikt stehen. Sie können Geld visualisieren und sich reich und dankbar fühlen, aber dann kaufen sie billige Nahrung ohne Qualität im Discounter ein, weil sie sich im Hinterkopf sagen, dass sie sich das teure Zeug nicht leisten können. Natürlicherweise wird so die Stimmung von Reichtum verdorben, es gibt also keine Veränderung.

Wenn die eigenen Umstände einen zwingen, in Konflikt geratene Stimmungen auszusenden, dann sollte man auch wenn man entsprechend einer begrenzteren finanziellen Situation handelt, die eigene Stimmung auf den Reichtum konzentrieren. Der beste Weg dahin ist, in seinem Herzen Dankbarkeit zu behalten. Wenn man also billige, nicht qualitative Nahrung kauft, sollte man die Stimmung behalten, dass man dankbar dafür ist und es schätzt. Man sollte es schätzen, dass diese Art Nahrung existiert und man sie sich leisten kann. Und dann kann man sich die qualitativen Dinge anschauen und sie emotional in sein Leben einladen. Wenn es möglich ist, sollte man einen Weg finden, einige qualitative Dinge zu kaufen, wie zum Beispiel einige Bio-Äpfel und sich dankbar fühlen, dass man sie sich leisten kann. Wenn man diese Äpfel dann isst, sollte man sie wirklich genießen und beabsichtigen, mehr davon zu erhalten.

Man sollte sich selbst aber NICHT fertig machen, dass man sich nicht leisten kann, was man sich wünscht. Das wird die Stimmung nur drücken.

Man sollte so herangehen, wie ich bei Emily, als sie wiederholt nur Flaschendeckel und Flecken fand. Man sollte sich für das loben, was man schon manifestieren kann und seinen Sinnen dann befehlen sich dann an einen reichhaltigeren Teil des Spektrums anzupassen. Man sollte geduldig mit sich sein – man wird es schaffen.

Immer wenn man anfängt, sich schlecht zu fühlen wegen seiner finanziellen Situation, sollte man es als Form des Feedbacks betrachten. Man sollte dieses Gefühl als Auslöser für die Konzentration auf seine Wünsche auffassen. Also sagt man zu sich selbst:

“Okay, offensichtlich will ich das nicht. Was will ich also stattdessen?”

Dann sollte man über glücklichere Alternativen nachdenken; man sollte seinem Geist erlauben dahin zu gehen und als Ergebnis die neue Stimmung durch einen fließen lassen.

Geld zu manifestieren ist eine spaßige Herausforderung. Und man kann es auf jeden Fall bestehen, wenn man sie von einer verspielten, wissenden und machtvollen Seite angeht. Man braucht ein wenig Disziplin, aber die Disziplin ist mental und emotional, nicht physisch.

Man lässt sich doch nicht von einem 10-jährigen Mädchen in diesem Spiel schlagen, oder?