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Steve Pavlina Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen Steve Pavlina - Persönlichkeitsentwicklung für intelligente Menschen

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Wie man nie wieder seine Schlüssel verliert

Meine Frau und ich verbrachten früher übermäßig viel Zeit damit, ihre Schlüssel zu suchen. Jedes Mal, wenn sie nach Hause kam, schmiss sie ihre Schlüssel woanders hin und dann vergaß sie, wo sie sie gelassen hatte und musste später suchen.

Manchmal brauchte sie 30 Minuten und länger, um sie zu finden. Anfangs wurde ich immer besser darin zu raten, wo sie sie gelassen hatte, aber dann dachte ich, dass ich meine Zeit auch gut mit anderen Dinge verbringen könnte. Also brachte ich ein Schlüsselbrett an der Tür an, durch die wir normalerweise das Haus betreten. Ich brauchte nur wenige Minuten, um die Löcher zu bohren und die Haken einzuschrauben. Dann arbeitete ich so lange an meiner Frau, bis sie sich angewöhnte, ihre Schlüssel an den Haken zu hängen, wenn sie zur Tür hereinkam. Und wenn sie das Haus verließ, musste sie den Schlüssel nur vom Haken nehmen. Sie brauchte nicht lange, um sich das anzugewöhnen.

Zirka 1998 habe ich das zum ersten Mal gemacht. Seitdem sind wir mehrmals umgezogen, aber ich brachte immer gleich in der Einzugswoche neue Haken an der Tür an. Manchmal vergisst sie auch den Haken zu benutzen, aber nun suchen wir – verglichen mit früher – nur noch 1% der Zeit. Und sie verspricht beim nächsten Mal wieder den Haken zu benutzen, weil es so einfach ist. Sie mag das auch. Sie vergisst es nur, wenn sie die Hände voll hat, so dass sie den Haken nicht erreichen kann.

Du trägst deine Schlüssel sicher auch in der Hand, wenn du nach Hause kommst, also entscheide dich doch für einen Ort, wo du sie hinlegst, gleich wenn du herein kommst – einen Haken, einen Teller, eine Schublade, etc. Gibt deinen Schlüsseln ein zu Hause, wenn du zu Hause bist.

Und ja, man kann Ehefrauen bis zu einem gewissen Punkt erziehen – etwas besser als Katzen. ;)